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Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.

Inhaltsverzeichnis
Geleitwort des Fachgutachters
Einleitung
1 Einführung
2 Installation
3 Erste Schritte
4 Einführung in Ruby
5 Eine einfache Bookmarkverwaltung
6 Test-Driven Development
7 Rails-Projekte erstellen
8 Templatesystem mit ActionView
9 Steuerzentrale mit ActionController
10 Datenbankzugriff mit ActiveRecord
11 E-Mails verwalten mit ActionMailer
12 Nützliche Helfer mit ActiveSupport
13 Ajax on Rails
14 RESTful Rails und Webservices
15 Rails mit Plug-ins erweitern
16 Performancesteigerung
17 Sicherheit
18 Veröffentlichen einer Rails-Applikation auf einem Server
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Pfeil 1 Einführung
  Pfeil 1.1 Wie entstand Rails?
  Pfeil 1.2 Warum Ruby?
  Pfeil 1.3 Model View Controller
  Pfeil 1.4 Datenbankpersistenz
  Pfeil 1.5 Konvention statt Konfiguration
  Pfeil 1.6 Das DRY-Prinzip
  Pfeil 1.7 Das neue Web 2.0
  Pfeil 1.8 Neues in Rails 2.0.x
  Pfeil 1.9 Update auf Rails 2.0.x

Einführung

Die Philosophie von Rails baut auf den beiden Konzepten DRY und »Konvention statt Konfiguration« auf, die zusammen mit dem Model-View-Controller-Paradigma den Entwurf des Frameworks stark beeinflussen.


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1.1 Wie entstand Rails?  topZur vorigen Überschrift

DHH

Ruby on Rails oder kurz Rails ist ein von dem Dänen David Heinemeier Hansson geschriebenes Open-Source-Webapplikation-Framework. Rails ist, wie der Name es vermuten lässt, in Ruby programmiert.

Basecamp

Ihren Anfang nahm die Rails-Geschichte 2004, als David Heinemeier Hansson die Anwendung erstmals veröffentlichte. Interessanterweise ist Rails nicht aus der Überlegung heraus entstanden, ein neues Web-Framework schaffen zu wollen, sondern wurde aus einer bestehenden Anwendung, dem Projektmanagement-Tool Basecamp, extrahiert. Das bedeutet, dass David Heinemeier Hansson möglichst viele Hauptaufgaben, die bei der Erstellung einer Webapplikation auftreten, direkt in das Framework integriert hat, was vor allem den praxisnahen Charakter von Rails unterstreicht.

DRY

Rails basiert auf dem Prinzip »Don't Repeat Yourself« (DRY) und stellt Programmierkonventionen über die Anwendungskonfiguration. Die konsequente Anwendung des DRY-Prinzips unterstützt den Entwickler. Durch seinen Aufbau ermöglicht es eine rasche Umsetzung von datenbankbasierten Webapplikationen nach der agilen Methode.

Konvention statt Konfiguration

Nicht zuletzt deshalb ist Ruby on Rails als Gegenstück zu schwergewichtigen Web-Frameworks zu verstehen. Anstelle aufwändiger Konfigurationen stellt Rails die Konvention über die Konfiguration. Nicht selten sind allein die Konfigurationsdateien einer Java2EE-Applikation länger als die gesamte Rails-Applikation.

Rails-Projekte

Beim Anlegen eines neuen Rails-Projektes werden nicht nur die Konfigurationsdateien erstellt, sondern auch die gesamte Projektverzeichnisstruktur. Das heißt, Rails übernimmt die Organisation des Projektes. Dadurch wird gewährleistet, dass alle Rails-Projekte die gleiche Struktur haben, was die Wartbarkeit von Rails-Applikationen unterstützt, und es ist deshalb sogar möglich, dass sich ein Rails-Entwickler sehr schnell in einem ihm fremden Projekt zurechtfindet. In Ruby on Rails wurden Features nach dem »Best Practice-Prinzip« integriert, so zum Beispiel Test Driven Development (TDD). Rails legt die nötige Verzeichnisstruktur an und unterstützt die erforderlichen Bibliotheken.

Viele Technologien

Auf eine komplette Webapplikation, die in Ruby on Rails entwickelt wird, haben neben Rails und Ruby noch sieben weitere Techniken oder Sprachen Einfluss. Neben HTML, CSS und JavaScript werden auch die Ruby-Gems-Erweiterungen von Ruby oder vielleicht auch ein relationales Datenbanksystem (RDBMS) eingesetzt. Über die RubyGems-Erweiterungen steht zum Beispiel das sehr sinnvolle Paket »rake« zum Ausführen von Tasks zur Verfügung. Eine wichtige Rolle spielt auch das Betriebssystem, so dass man sich vereinfacht eine Rails-Applikation wie folgt vorstellen kann:

Abbildung  Techniken rund um Ruby on Rails

David Heinemeier Hansson wurde für die Entwicklung von Ruby on Rails 2005 mit dem von Google und O'Reilly verliehenen Open-Source-Award »Best Hacker« ausgezeichnet und Anfang 2006 für Rails 1.0 mit dem 16th Jolt Product Excellence Award »Software Development«.



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