Rheinwerk Computing <openbook>
Rheinwerk Computing - Programming the Net


JavaScript von Christian Wenz
Browserübergreifende Lösungen
JavaScript - Zum Katalog
gp Kapitel 1 Einleitung
  gp 1.1 Geschichte von JavaScript
  gp 1.2 Voraussetzungen
  gp 1.3 Danksagung
  gp 1.4 Vorwort zur 2. Auflage
  gp 1.5 Vorwort zur 3. Auflage
  gp 1.6 Die Icons in diesem Buch

Kapitel 1 Einleitung

So können Angreifer beispielsweise Nutzerkennung mit Passwörtern oder auch lokal gespeicherte Daten von privaten und kommerziellen Internetnutzern ausspionieren. [...] Das BSI empfiehlt deswegen den Betreibern von WWW-Servern dringend, vollständig auf JavaScript zu verzichten oder zumindest für ihre sicherheitsbewussten Kunden Alternativangebote bereitzustellen, die ohne aktive Inhalte dargestellt werden können.
Pressemitteilung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, BSI (http://www.bsi.de/aktuell/presse/java99.htm)

Vorsicht ist geboten, wenn Unternehmen für ihre Web-Seiten das Gestaltungssystem JavaScript verwenden. Dahinter verbergen sich kleine Programme, die sich unbemerkt auf dem Kunden-PC einnisten und ihn angreifbar für fremde Zugriffe machen.
BILD am SONNTAG, 21. Mai 2000

JavaScript ist in aller Munde – sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Immer wieder geistern Horrormeldungen wie obige Empfehlung des BSI oder der Unfug aus der BamS durch die Presse. Grund dafür ist, dass den Browser-Herstellern – in diesem Falle vor allem Netscape (Netscape Navigator) und Microsoft (Microsoft Internet Explorer) immer wieder Fehler bei der Programmierung Ihrer Browser unterlaufen (bei Interesse: http://www.nat.bg/~joro/). Zwar werden eiligst Bugfixes zur Verfügung gestellt, aber der (Image-)Schaden ist schon eingetreten. Die andere Seite der Geschichte ist jedoch, dass keine Fälle bekannt sind, wonach Sicherheitslecks zu Schäden geführt haben. So hat die obige Pressemitteilung des BSI in der Fachpresse zu scharfer Kritik geführt, teilweise war von überzogener Panikmache die Rede. Die inhaltliche Qualität der Aussage aus der BamS entbehrt jeden Kommentars.

Ohne die Diskussion allzu sehr vertiefen zu wollen: Mit JavaScript kann man die eher beschränkten Möglichkeiten von HTML erweitern. Es handelt sich hierbei um eine clientseitige Programmiersprache, das heißt, alles läuft im Browser ab, und man muss keine besonderen Server-Voraussetzungen erfüllen. Letzterer Punkt ist (noch) ein großer Nachteil von serverseitigen Sprachen wie ASP, Perl, PHP und Konsorten, denn viele Hoster (und vor allem die günstigen Hoster) gestatten keine serverseitige Programmierung. Mit JavaScript ist dies jedoch alles kein Problem.

In den nun folgenden Kapiteln finden Sie eine komplette Einführung in die Sprache, stets anhand von praxisnahen Beispielen illustriert. Ich habe versucht, mich bei den Beispielen auf das Wesentliche – nämlich die JavaScript-Programmierung – zu konzentrieren, sodass die Beispiele grafisch bei weitem nicht ausgefeilt sind, aber sie erfüllen die gestellten Aufgaben.

Jedes Kapitel wird mit Fragen und Übungen abgeschlossen, sodass Sie das Erlernte gleich in die Tat umsetzen können. Das letzte Kapitel schließlich ist eine komplette Sprachreferenz, die Ihnen auch nach der Lektüre des Buches immer wieder als Nachschlagequelle dienen wird.

MyGalileo

Des Weiteren möchte ich noch auf den Online-Dienst MyGalileo verweisen, der im World Wide Web unter http://www.galileo-press.de zu erreichen ist. Registrieren Sie dieses Buch, und Sie erhalten Zugriff auf die Webseiten, die dieses Buch begleiten. Nach und nach werden dort Inhalte eingefügt, und Sie können mit mir in Kontakt treten. Nutzen Sie diese Gelegenheit, jede Art von konstruktiver Kritik ist willkommen. Wenn Sie einen Fehler finden, teilen Sie mir diesen bitte mit, damit er in einer weiteren Auflage dieses Buches nicht mehr auftritt. Sie helfen damit auch anderen Lesern In MyGalileo werden Sie auch eine aktualisierte Fehlerliste für dieses Buch finden.


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1.1 Geschichte von JavaScript  downtop

Gegen Ende des Jahres 1995 stellte die Firma Netscape die neueste Version Ihres Internet-Browsers vor. Der Versionssprung von 1.1 auf 2.0 war berechtigt, da solch revolutionäre Dinge wie etwa die Unterstützung von Frames als neues Feature hinzugekommen waren. Unter anderem war auch eine Sprache namens LiveScript eingebaut, mit der man auf HTML-Seiten Einfluss nehmen konnte. Die Syntax dieser Sprache lehnte sich an Java an, und wohl aus marketingtechnischen Gründen wurde die Programmiersprache schließlich in JavaScript umbenannt.

Schon bald begann der Siegeszug dieser Programmiersprache. Zwar war die Implementierung im Browser eher mangelhaft (in Netscape-Version 2.0 konnte man JavaScript nicht einmal deaktivieren, was zu einem bösen Sicherheitsproblem werden sollte), aber mit der Beta-Version des Netscape Navigator 3 wurde die JavaScript-Version 1.1 vorgestellt, die deutlich mehr Möglichkeiten bot. Microsoft wollte nun auch auf den Zug aufspringen und kündigte an, in Version 3 des Internet Explorers auch Skriptunterstützung anzubieten. Aus lizenzrechtlichen Gründen wurde die Sprache JScript getauft, von der Syntax her war sie aber praktisch identisch mit JavaScript.

ECMAScript

Seitdem läuft das übliche Wettrennen zwischen Netscape und Microsoft. Während der Internet Explorer 3 praktisch nur JavaScript 1.0 unterstützte, kann der Internet Explorer 4 schon JavaScript 1.1 – und einige Features aus dem Sprachschatz von JavaScript 1.2, das mit dem parallel zum »IE4« erscheinenden Netscape Navigator 4 eingeführt wurde. Seit dem Netscape Navigator 4.06 gibt es JavaScript Version 1.3, die zwar nur rudimentäre Verbesserungen anbietet, sich aber an dem ECMA-262 Standard, ECMAScript, orientiert. Netscape hat erkannt, dass man auf Standards setzen muss, und gleichzeitig behauptet, dass der Netscape Navigator 4.06 der Browser ist, der der Spezifikation von ECMAScript am nächsten kommt. Microsoft wiederum hat mit dem Internet Explorer 5 den Rückstand weiter verkleinert, setzt aber inzwischen eher auf andere Standards, wie DOM (Document Object Model). Unter dem Codenamen Mozilla wurde mittlerweile die nächste Netscape-Version als Open Source entwickelt, sprich: Der Sourcecode lag offen, und jeder konnte an der neuen Version mitentwickeln. Nichtsdestotrotz wurde der Löwenanteil der Arbeit von Netscape-Angestellten geleistet, das »Linux-Wunder« funktioniert nicht überall!

Im Spätherbst 2000 begannen sich die Ereignisse zu überschlagen. Unter dem Druck des Internet Explorer 5.5, sowie mit einem als Teil des neuen Microsoft-Betriebssystems Whistlers angebotenen Internet Explorer 6 wurde schnell der aktuelle Zwischenstand des Open-Source-Projekts erreicht, eine Installationsroutine dazugebastelt und das Ganze als Netscape 6 als Download angeboten (bezeichnenderweise ist eine fast identische Version auf der Mozilla-Website als Version 0.6 als Download zu haben). Dieser Schritt stieß in der Fachwelt auf große Kritik, denn die Version war noch weit davon entfernt, im Produktiveinsatz verwendet zu werden. Und, aus Sicht der Webdesigner viel schlimmer, die neue Version erwies sich in Sachen JavaScript als nicht abwärts kompatibel, wenn es um »DHTML« ging. So mussten (und müssen immer noch) eine Reihe von Skripten umprogrammiert werden. Doch keine Sorge, denn um eines vorweg zu nehmen, in diesem Buch gehen wir ausführlich auf den neuesten Netscape ein. Die neue Version unterstützt übrigens JavaScript 1.5, das aber nur unwesentliche Änderungen zu den Vorgängerversionen aufweist (es wird eine aktuellere Version von ECMAScript unterstützt).

Die Crux bei der Programmierung von Webseiten besteht darin, dass die beiden großen Browserhersteller immer wieder versucht haben, sich dadurch zu übertrumpfen, dass sie immer neue Features in ihre Browser einbauten. Das ist innerhalb des eigenen Mikrokosmos eine gute Sache, aber wenn die Technik inkompatibel zur Konkurrenz ist, schaut etwa die Hälfte der Websurfer (die nämlich den jeweils anderen Browser benutzen) bildlich gesprochen in die Röhre. Keine Firma kann es sich leisten, ein Web-Angebot nur für die halbe Zielgruppe zu erstellen.

Cross Browser

In diesem Buch geht es nicht nur um die neuesten Effekte und Kniffe. Vielmehr geht es darum, wie Sie Ihre Zielgruppe erweitern können, indem JavaScript-Programme so gestaltet werden, dass sie von den Benutzern beider Browser, und auch von den Benutzern älterer Versionen, verwendet werden können. Bei bekannten Fehlern in der Implementierung einzelner Browser werden – so weit möglich – Workarounds angeboten. Ziel für Sie sollte es nicht nur sein, eine technisch eindrucksvolle Seite zu erstellen, sondern auch Ihre Zielgruppe zu erweitern, indem Sie ältere Browser nicht ausschließen oder zumindest vor Fehlermeldungen bewahren.

Sonstige Browser

Es ist ja nicht so, dass nur der Netscape Navigator und der Internet Explorer JavaScript unterstützen. Die Nummer 3 im Browsermarkt, der Opera-Browser, unterstützt JavaScript-Version 1.3, und das nicht einmal schlecht. Auch der in StarOffice integrierte Webbrowser sowie die Version 3 von Suns HotJava Browser sind javascriptfähig. Diese haben jedoch einen so kleinen Marktanteil, dass sie im Referenzteil nicht extra berücksichtigt werden. Mit umsichtiger Programmierung lassen sich aber auch hier Fehler vermeiden.


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1.2 Voraussetzungen  downtop

HTML-Kenntnisse vorausgesetzt

Wenn Sie dieses Buch durcharbeiten wollen, sollten Sie zumindest Kenntnisse in HTML vorweisen können – denn dieses Buch sollte nicht künstlich durch einen zusätzlichen HTML-Teil aufgebläht werden. Ebenfalls sollten Sie sicher mit Ihrem Betriebssystem umgehen können und beispielsweise Editoren starten und Dateien speichern können.

Editoren

Apropos Editoren: Im Gegensatz zu HTML gibt es bei der JavaScript-Programmierung keinen großen Markt für Editoren. Hier geschieht das meiste immer noch textbasiert. Die einfachen Texteditoren, die beim Betriebssystem mitgeliefert werden (beispielsweise Notepad oder SimpleEdit), reichen sogar schon aus; wer mehr will, sollte einen der folgenden Editoren versuchen (die sind aber Shareware und damit nach Ablauf einer Testperiode kostenpflichtig), in der Reihenfolge meiner Präferenzen:

gp  Ultraedit (http://www.ultraedit.com) – Sehr leistungsfähiger Editor inklusive Syntax-Highlighting (Windows).
gp  Programmer’s File Editor (http://www.lancs.ac.uk/people/cpaap/pfe/) – Die Entwicklung wurde mittlerweile eingestellt, aber unter der genannten Adresse ist dieser Editor immer noch erhältlich (Windows).
gp  NoteTab (http://www.notetab.ch) – Mehrfach ausgezeichneter Klassiker unter den Texteditoren, auch in kostenfreier Light-Variante erhältlich (Windows).
gp  BBEdit (http://www.bbedit.com) – der Macintosh-Klassiker, auch in einer Light-Version erhältlich.

Kompatibilität

Außerdem sollten Sie möglichst viele Browser installieren. Sie sollten nämlich Ihre JavaScript-Programme auf möglichst vielen Zielplattformen testen, um sicherzustellen, dass die Programme eben nicht nur bei Ihnen laufen. Wenn Sie den Internet Explorer 5 oder 5.5 über den Internet Explorer 4 installieren, geben Sie bei der Installation unbedingt an, dass die alte Version (im sogenannten Kompatibilitätsmodus) erhalten bleibt. Der Internet Explorer 3 lässt sich in der 32-Bit-Variante nicht parallel installieren, aber wenn Sie ein wenig beherzt sind, verwenden Sie die 16-Bit-Variante, das funktioniert (angeblich; alle Installationen sind Ihr Risiko). Beim Netscape Navigator ist alles ein wenig einfacher. Die Versionen 6, 4.x und 3 lassen sich problemlos parallel installieren. Auf mindestens einem Rechner sollte auch immer noch eine Version 2 laufen, vor allem wenn Sie sehr viele Besucher haben. Ebenfalls sollten Sie den Opera-Browser installieren (http://www.opera.com), da dieser auch eine gute JavaScript-Unterstützung hat.

Netscape 6

Den aktuellen Entwicklungsstand der nächsten Netscape-Version können Sie unter http://www.mozilla.org begutachten. Die offizielle Release unter http://home.netscape.com basiert auf der Version unter Mozilla, hat jedoch noch einige Bugs mehr. Mit der Fertigstellung einer neuen, stabileren Version kann es noch ein Weilchen dauern, aber sobald Netscape 6 einen akzeptablen Status erreicht hat, werden mehr Benutzer die neue Version einsetzen, und darauf sollten Ihre Seiten vorbereitet sein.

Während der Entwicklung Ihrer Programme sollten Sie unbedingt den Netscape Navigator 4.x verwenden. Diese Empfehlung ist kein Glaube oder Fanatismus, sondern beruht auf der Tatsache, dass die Fehlermeldungen des Netscape Navigator viel aussagekräftiger sind als die des Internet Explorers. Läuft ein Programm einmal im Netscape einigermaßen zuverlässig, dann können Sie natürlich sofort dazu übergehen, es im Internet Explorer zu testen.

gp  Seit Version 4.06 führt ein JavaScript-Fehler beim Netscape Navigator nicht mehr zu einem extra Warnfenster; statt dessen werden alle Fehlermeldungen in der JavaScript-Konsole angezeigt. Diese wird sichtbar, wenn Sie in der Adresszeile des Browsers javascript: eintippen (inklusive dem Doppelpunkt) und auf (¢) drücken. Im Netscape 6 geht das mit dem Menübefehl Task/Tools/JavaScript Console.

Bleibt mir nur noch, Ihnen Spaß bei der Lektüre dieses Buches zu wünschen und viel Erfolg und Kreativität beim Experimentieren mit JavaScript. Und noch einmal die Bitte: Geben Sie mir Rückmeldung über MyGalileo, damit ich Ihre Anregungen für eine Neuauflage in Erwägung ziehen kann. Da ich sehr viele E-Mails bekomme, kann es mit einer Antwort etwas dauern, also bitte nicht ungeduldig werden. Fragen zu Buchthemen beantworte ich gerne, sofern möglich; bei allgemeinen JavaScript-Fragen sind Sie in den folgenden Newsgroups wohl besser aufgehoben und bekommen auch schneller eine Antwort:

gp  de.comp.lang.javascript
gp  comp.lang.javascript

Wenn Ihr Provider keine Newsgroup-Anbindung unterstützt, sollten Sie ihn wechseln oder sich ein kostenloses Konto bei http://www.deja.com/usenet oder http://netnews.web.de einrichten lassen.

Vielleicht finden Sie eine Antwort auf Ihre Frage aber auch in der FAQ der Newsgroup de.comp.lang.javascript, die Sie auf der Buch-CD finden. An dieser Stelle herzlichen Dank für die Erlaubnis, die FAQ beilegen zu dürfen. Lesen Sie die FAQ unbedingt durch, bevor Sie eine Frage in der Newsgroup stellen!


Rheinwerk Computing

1.3 Danksagung  downtop

Manche Menschen hassen den Danksagungsteil in einem Buch, ich dagegen lese ihn immer als Erstes. Hier die Namen einiger Leute, die mich vor oder während der Bucherstellung in irgendeiner Art und Weise beeinflusst oder motiviert haben, oder mir anderweitig behilflich waren.

Zunächst einmal gilt der Dank meiner Lektorin Judith Stevens und ihrem Team bei Galileo, die mich fabelhaft betreut haben und stets ein offenes Ohr für meine Wünsche und Anregungen hatten. Herzlichen Dank dafür. Rudolf Krahm ist übrigens »Schuld« daran, dass ich überhaupt an dieses Projekt gekommen bin.

Die sprachlichen Korrekturen wurden von Friederike Daenecke ausgeführt. Sie hat dadurch die sprachliche Qualität dieses Buches deutlich gesteigert.

Das schöne Cover wurde von Barbara Thoben entworfen, die Herstellung lag in den Händen von Petra Strauch, in Vertretung Claudia Lucht.

Für die USA-Erlebnisse habe ich folgenden Leuten zu danken: den Verkehrspolizisten von Colby, Tigger, Jerry S. Für China waren das Thommi, Reinhold, Klaus, Axel, Wei Dan und Qu Jian Ben. Zuhause danke ich neben meiner Familie meinen Freunden Christian, Marianne, Markus und Thorsten; den PP-Kollegen, allen Caipirinha-Anhängern sowie den Sneak-Preview-Fans. Vielen Dank für die »Sabotage« (= Ablenkung von) meiner Arbeit!

Besonders danken möchte ich außerdem noch meinen Freunden Tobias und Matthias, die immer hinter mir stehen und ohne deren Unterstützung ich das Buch wohl nicht hätte schreiben können. Tobias hat übrigens alle Vektorgrafiken für dieses Buch erstellt.

In fachlicher Hinsicht habe ich vieles von dem, was ich weiß, durch das Diskutieren in Mailingslisten und Newsgroups gelernt. Exemplarisch für viele andere möchte ich hier IT und QA nennen, die durch ihr Wissen und ihre Kreativität schon vielen JavaScript-Programmierern geholfen haben.

Last but not least danke ich Thomas Maier, der mir vor ein paar Jahren die Freude am Schreiben wiedergegeben hat, sowie Cecily, die immer an dieses Projekt geglaubt hat.

Christian Wenz, im November 1999


Rheinwerk Computing

1.4 Vorwort zur 2. Auflage  downtop

Nach der erfreulichen Aufnahme der Erstauflage wurde schon bald eine Neuauflage nötig. Da in der Zwischenzeit sowohl Microsoft als auch Netscape neue Beta-Versionen herausgebracht haben, haben wir uns dafür entschieden, dies zu berücksichtigen. Die Neuerungen in Sachen JavaScript sind jedoch relativ überschaubar, sodass wir sie an passender Stelle eingebaut haben, statt sie in eigenen Kapiteln zu sammeln. Das hat für Sie den Vorteil, dass Sie die Neuerungen unter den jeweiligen thematischen Überbegriffen finden, im richtigen Umfeld sozusagen. Und, ganz nebenbei, halten Sie eines der ersten JavaScript-Bücher weltweit in Händen, das auf die neuen Features eingeht (ich sage das natürlich nicht ohne Stolz)!

Ebenfalls wurden alle Kapitel einer Überarbeitung unterzogen. Dabei wurden nicht nur Hinweise und Anmerkungen aus den vielen Leserzuschriften berücksichtigt (für die ich mich im Übrigen herzlich bedanke), sondern auch die Kapitel an der einen oder anderen Stelle erweitert. Insbesondere die drei DHTML-Kapitel wurden um weitere Beispiele ergänzt, was bei den Möglichkeiten der Browser ab Versionsnummer 4 auch nicht weiter schwierig war. Natürlich wurden auch einige Fehler der Erstauflage beseitigt, so weit bekannt. Sollten Sie dennoch auf etwas Falsches stoßen – wenden Sie sich bitte über MyGalileo an mich!

Diese Auflage enthält darüber hinaus noch ein neues Kapitel, in dem es um das Abfangen und Auffinden von Fehlern geht. Ich hoffe, Sie können von den dort gezeigten Techniken und Tipps bei Ihrer (JavaScript-)Programmierarbeit profitieren. In diesem Kapitel finden Sie des Weiteren eine Verbindung von serverseitiger Programmierung und JavaScript. Damit lassen sich tolle Dinge anstellen! Schreiben Sie mir doch bitte – ich bin gespannt auf Ihre Reaktion!

Auch dieses Mal gilt mein ganz besonderer Dank meinen »Golden Girls« (nicht bezogen aufs Alter) Judith Stevens und Friederike Daenecke, ohne deren Arbeit und Unterstützung diesem Buch einiges fehlen würde. Alle Fehler oder Ungenauigkeiten sind mir anzurechnen.

Den restlichen Personenkreis, der es mir erst ermöglicht hat, dieses Buch zu schreiben, entnehmen Sie bitte größtenteils Abschnitt 1.3. Vielen Dank – you know who you are.

Christian Wenz, im Juli 2000


Rheinwerk Computing

1.5 Vorwort zur 3. Auflage  downtop

Die hastige Veröffentlichung von Netscape 6 im Spätherbst 2000 stellt viele Webdesigner vor Probleme. Alte Skripte laufen nicht mehr, und trotz aller negativen Presseberichte tauchen in den Logfiles großer und kleiner Websites der Netscape 6 auf. Grund genug, eine neue Auflage des Buches zu erstellen. Und die umfangreichsten Neuerungen in diesem Buch gibt es auch im Zusammenhang mit dem neuen Browser. Speziell für den Netscape 6 gibt es ein neues DHTML-Kapitel. Sie erfahren, wie Sie dem Netscape 6 dieselben Tricks beibringen, die Sie zuvor dem Netscape 4.x und dem Internet Explorer beigebracht haben. So weit gerüstet, finden Sie im letzten (nämlich vierten) DHTML-Kapitel Techniken, wirklich plattformunabhängiges DHTML zu programmieren.

Des Weiteren haben wir auch dieses Mal wieder versucht, die zahlreichen Leserzuschriften auszuwerten und möglichst viele Verbesserungsvorschläge einzubringen. Es soll hierbei nicht verschwiegen werden, dass auch einige Fehler ausgebessert worden sind. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für alle Rückmeldungen, sei es direkt an den Verlag oder über MyGalileo.

Die restlichen Änderungen sind eher unter der Motorhaube angesiedelt. Neben kleineren und größeren Korrekturen und Erweiterungen fällt wohl am Deutlichsten die Orthographie ins Auge: Ab dieser Auflage wurde auf die neue Rechtschreibung umgestellt. Es soll hier keine Diskussion überdieses brisante Thema entfacht werden, aber es ist zu hoffen, daß/dass Ihnen das Buch so oder so gefällt.

Wie sieht die Zukunft aus? In etwa einem Jahr wird sich zeigen, ob und wie sich der Netscape 6 durchgesetzt hat, und wie der Browsermarkt im Allgemeinen aussieht. Wenn es so weit ist, wird dieses Buch einer erneuten allgemeinen Prüfung unterzogen werden müssen. In wieweit sind alte Browserversionen noch relevant? In wieweit kann man als Webdesigner auf die erweiterten Funktionalitäten der allerneuesten Browserversionen setzen, in wieweit muss man abwärts kompatibel bleiben? Die Situation in der Praxis bedingt die Ausrichtung dieses Buchs, und hoffentlich auch umgekehrt. Die Aktualität nimmt aber nicht den Hauptteil dieses Buches ein. Sie erhalten eine allgemein gültige Einführung in die Sprache, die wichtigsten Kniffe und Tricks, die Sie in der täglichen Programmierarbeit mit JavaScript benötigen, sowie den einen oder anderen Blick über den Tellerrand. Wir hoffen, auch in dieser Auflage wieder eine ausgewogene Mischung aus Grundwissen, fortgeschrittenen Techniken und State-of-the-art-Technologien bieten zu können.

Bei all den Bestrebungen, dauerhafte Aktualität zu bieten, und dementsprechend kurze Produktionszyklen einzuhalten, kann es natürlich immer mal wieder passieren, dass ein Fehler unterläuft. Bitte behalten Sie hier Ihren Ärger nicht für sich, sondern wenden Sie sich an das Lektorat (judith.stevens@rheinwerk-verlag.de), damit wir das Versehen in einer nächsten Auflage ausmerzen können. Zum Abschluss noch der obligatorische Hinweis: Aktuelle Korrekturen, Erweiterungen und vieles mehr zu diesem Buch und zum Verlag finden Sie unter MyGalileo, dem Online-Service von Galileo Press (http://www.galileo-press.de). Es lohnt sich, häufig dort vorbeizuschauen!

Christian Wenz, im Februar 2001


Rheinwerk Computing

1.6 Die Icons in diesem Buch  toptop

gp  Wichtige Hinweise und Tipps finden Sie in Abschnitten, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind.
gp  Achtung, Abschnitte mit diesem Symbol sprechen eine Warnung aus!
gp  Dieses Icon markiert Abschnitte, in denen Sie auf Besonderheiten der unterschiedlichen Browserversionen und -typen aufmerksam gemacht werden. Auch die Eigenschaften der verschiedenen JavaScript-Versionen werden an diesen Stellen beschrieben.
  

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