Rheinwerk Computing < openbook > Rheinwerk Computing - Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.
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Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1 Java ist auch eine Sprache
2 Imperative Sprachkonzepte
3 Klassen und Objekte
4 Der Umgang mit Zeichenketten
5 Eigene Klassen schreiben
6 Exceptions
7 Äußere.innere Klassen
8 Besondere Klassen der Java SE
9 Generics<T>
10 Architektur, Design und angewandte Objektorientierung
11 Die Klassenbibliothek
12 Einführung in die nebenläufige Programmierung
13 Einführung in Datenstrukturen und Algorithmen
14 Einführung in grafische Oberflächen
15 Einführung in Dateien und Datenströme
16 Einführung in die <XML>-Verarbeitung mit Java
17 Einführung ins Datenbankmanagement mit JDBC
18 Bits und Bytes und Mathematisches
19 Die Werkzeuge des JDK
A Die Klassenbibliothek
Stichwort

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Pfeil 17 Einführung ins Datenbankmanagement mit JDBC
Pfeil 17.1 Relationale Datenbanken
Pfeil 17.1.1 Das relationale Modell
Pfeil 17.2 Einführung in SQL
Pfeil 17.2.1 Ein Rundgang durch SQL-Abfragen
Pfeil 17.2.2 Datenabfrage mit der Data Query Language (DQL)
Pfeil 17.2.3 Tabellen mit der Data Definition Language (DDL) anlegen
Pfeil 17.3 Datenbanken und Tools
Pfeil 17.3.1 HSQLDB
Pfeil 17.3.2 Eclipse-Plugins zum Durchschauen von Datenbanken
Pfeil 17.4 JDBC und Datenbanktreiber
Pfeil 17.5 Eine Beispielabfrage
Pfeil 17.5.1 Schritte zur Datenbankabfrage
Pfeil 17.5.2 Ein Client für die HSQLDB-Datenbank
Pfeil 17.5.3 Datenbankbrowser und eine Beispielabfrage unter NetBeans

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17.4 JDBC und DatenbanktreiberZur nächsten Überschrift

JDBC ist die inoffizielle Abkürzung für Java Database Connectivity und bezeichnet einen Satz von Schnittstellen, um relationale Datenbanksysteme von Java zu nutzen. Die erste JDBC-Spezifikation gab es im Juni 1996. Die Schnittstellen und wenigen Klassen sind ab dem JDK 1.1 im Core-Paket integriert. Die JDBC-API und ihre Treiber erreichen eine wirksame Abstraktion von relationalen Datenbanken, sodass durch die einheitliche Programmierschnittstelle die Funktionen differierender Datenbanken in gleicher Weise genutzt werden können. Das Lernen von verschiedenen Zugriffsmethoden für unterschiedliche Datenbanken der Hersteller entfällt. Wie jedoch diese spezielle Datenbank nun wirklich aussieht, verheimlicht uns die Abstraktion. Jede Datenbank hat ihr eigenes Protokoll (und eventuell auch Netzwerkprotokoll), doch die Implementierung ist nur dem Datenbanktreiber bekannt.

Das Modell von JDBC setzt auf dem X/OPEN-SQL-Call-Level-Interface (CLI) auf und bietet somit die gleiche Schnittstelle wie Microsofts ODBC (Open[216](Microsoft und Open? Eine ungewohnte Kombination …) Database Connectivity). Dem Programmierer gibt JDBC Methoden, um Verbindungen zu Datenbanken aufzubauen, Datensätze zu lesen oder neue Datensätze zu verfassen. Zusätzlich können Tabellen aktualisiert und Prozeduren auf der Serverseite ausgeführt werden.

Hinweis

Ein JDBC-Treiber muss nicht unbedingt relationale Datenbanken ansprechen, obwohl das der häufigste Fall ist. Mit dem freien xlSQL (https://xlsql.dev.java.net/) steht ein JDBC-Treiber bereit, der auf Excel-Tabellen beziehungsweise CSV-Dateien arbeitet,
und Oracle bietet mit Synopsis (http://www.sunopsis.com/corporate/us/products/jdbcforxml/) ein Produkt, das statt relationaler Datenbanken XML-Dokumente verwendet.

Implementierung der JDBC-API

Um eine Datenbank ansprechen zu können, müssen wir einen Treiber haben, der die JDBC-API implementiert und zwischen dem Java-Programm und der Datenbank vermittelt. Jeder Treiber ist üblicherweise anders implementiert, denn er muss die datenbankunabhängige JDBC-API auf die konkrete Datenbank übertragen. Oracle veröffentlicht unter http://developers.sun.com/product/jdbc/drivers Treiber zu allen möglichen Datenbanken. Eine Suchmaske erlaubt die Eingabe einer Datenbank und die Auswahl eines gewünschten Typs.



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