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Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1 Java ist auch eine Sprache
2 Imperative Sprachkonzepte
3 Klassen und Objekte
4 Der Umgang mit Zeichenketten
5 Eigene Klassen schreiben
6 Exceptions
7 Äußere.innere Klassen
8 Besondere Klassen der Java SE
9 Generics<T>
10 Architektur, Design und angewandte Objektorientierung
11 Die Klassenbibliothek
12 Einführung in die nebenläufige Programmierung
13 Einführung in Datenstrukturen und Algorithmen
14 Einführung in grafische Oberflächen
15 Einführung in Dateien und Datenströme
16 Einführung in die <XML>-Verarbeitung mit Java
17 Einführung ins Datenbankmanagement mit JDBC
18 Bits und Bytes und Mathematisches
19 Die Werkzeuge des JDK
A Die Klassenbibliothek
Stichwort

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Java ist auch eine Insel von Christian Ullenboom
Das umfassende Handbuch
Buch: Java ist auch eine Insel

Java ist auch eine Insel
Galileo Computing
1308 S., 10., aktualisierte Auflage, geb., mit DVD
ca. 49,90 Euro, ISBN 978-3-8362-1802-3
Pfeil 4 Der Umgang mit Zeichenketten
Pfeil 4.1 Von ASCII über ISO-8859-1 zu Unicode
Pfeil 4.1.1 ASCII
Pfeil 4.1.2 ISO/IEC 8859-1
Pfeil 4.1.3 Unicode
Pfeil 4.1.4 Unicode-Zeichenkodierung
Pfeil 4.1.5 Escape-Sequenzen/Fluchtsymbole
Pfeil 4.1.6 Schreibweise für Unicode-Zeichen und Unicode-Escapes
Pfeil 4.1.7 Unicode 4.0 und Java *
Pfeil 4.2 Die Character-Klasse
Pfeil 4.2.1 Ist das so?
Pfeil 4.2.2 Zeichen in Großbuchstaben/Kleinbuchstaben konvertieren
Pfeil 4.2.3 Ziffern einer Basis *
Pfeil 4.3 Zeichenfolgen
Pfeil 4.4 Die Klasse String und ihre Methoden
Pfeil 4.4.1 String-Literale als String-Objekte für konstante Zeichenketten
Pfeil 4.4.2 Konkatenation mit +
Pfeil 4.4.3 String-Länge und Test auf Leerstring
Pfeil 4.4.4 Zugriff auf ein bestimmtes Zeichen mit charAt( )
Pfeil 4.4.5 Nach enthaltenen Zeichen und Zeichenfolgen suchen
Pfeil 4.4.6 Das Hangman-Spiel
Pfeil 4.4.7 Gut, dass wir verglichen haben
Pfeil 4.4.8 Phonetische Vergleiche *
Pfeil 4.4.9 String-Teile extrahieren
Pfeil 4.4.10 Strings anhängen, Groß-/Kleinschreibung und Leerraum
Pfeil 4.4.11 Suchen und ersetzen
Pfeil 4.4.12 String-Objekte mit Konstruktoren neu anlegen *
Pfeil 4.5 Konvertieren zwischen Primitiven und Strings
Pfeil 4.5.1 Unterschiedliche Typen in String-Repräsentationen konvertieren
Pfeil 4.5.2 Stringinhalt in einen primitiven Wert konvertieren
Pfeil 4.5.3 String-Repräsentation im Format Binär, Hex, Oktal *
Pfeil 4.6 Veränderbare Zeichenketten mit StringBuilder und StringBuffer
Pfeil 4.6.1 Anlegen von StringBuilder/StringBuffer-Objekten
Pfeil 4.6.2 StringBuilder/StringBuffer in andere Zeichenkettenformate konvertieren
Pfeil 4.6.3 Zeichen(folgen) erfragen
Pfeil 4.6.4 Daten anhängen
Pfeil 4.6.5 Zeichen(folgen) setzen, löschen und umdrehen
Pfeil 4.6.6 Länge und Kapazität eines StringBuilder/StringBuffer-Objekts *
Pfeil 4.6.7 Vergleichen von String mit StringBuilder und StringBuffer
Pfeil 4.6.8 hashCode() bei StringBuilder/StringBuffer *
Pfeil 4.7 CharSequence als Basistyp *
Pfeil 4.8 Reguläre Ausdrücke
Pfeil 4.8.1 Pattern.matches() bzw. String#matches()
Pfeil 4.8.2 Die Klassen Pattern und Matcher
Pfeil 4.8.3 Finden und nicht matchen
Pfeil 4.8.4 Gierige und nicht gierige Operatoren *
Pfeil 4.8.5 Mit MatchResult alle Ergebnisse einsammeln *
Pfeil 4.8.6 Suchen und Ersetzen mit Mustern
Pfeil 4.8.7 Hangman Version 2
Pfeil 4.9 Zerlegen von Zeichenketten
Pfeil 4.9.1 Splitten von Zeichenketten mit split()
Pfeil 4.9.2 Die Klasse Scanner
Pfeil 4.9.3 Die Klasse StringTokenizer *
Pfeil 4.9.4 BreakIterator als Zeichen-, Wort-, Zeilen- und Satztrenner *
Pfeil 4.10 Zeichenkodierungen, XML/HTML-Entitys, Base64 *
Pfeil 4.10.1 Unicode und 8-Bit-Abbildungen
Pfeil 4.10.2 Das Paket java.nio.charset und der Typ Charset
Pfeil 4.10.3 Konvertieren mit OutputStreamWriter/InputStreamReader-Klassen *
Pfeil 4.10.4 XML/HTML-Entitys ausmaskieren
Pfeil 4.10.5 Base64-Kodierung
Pfeil 4.11 Ausgaben formatieren
Pfeil 4.11.1 Formatieren und Ausgeben mit format()
Pfeil 4.11.2 Die Formatter-Klasse *
Pfeil 4.11.3 Formatieren mit Masken *
Pfeil 4.11.4 Format-Klassen
Pfeil 4.11.5 Zahlen, Prozente und Währungen mit NumberFormat und DecimalFormat formatieren *
Pfeil 4.11.6 MessageFormat und Pluralbildung mit ChoiceFormat
Pfeil 4.12 Sprachabhängiges Vergleichen und Normalisierung *
Pfeil 4.12.1 Die Klasse Collator
Pfeil 4.12.2 Effiziente interne Speicherung für die Sortierung
Pfeil 4.12.3 Normalisierung
Pfeil 4.13 Zum Weiterlesen

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4.7 CharSequence als Basistyp *Zur nächsten Überschrift

Bisher kennen wir die Klassen String, StringBuilder und StringBuffer, um Zeichenketten zu speichern und weiterzugeben. Ein String ist ein Wertobjekt und ein wichtiges Hilfsmittel in Programmen, da durch ihn unveränderliche Zeichenkettenwerte repräsentiert werden, während StringBuilder/StringBuffer veränderliche Zeichenfolgen umfassen.

Aber wie sieht es aus, wenn eine Teilzeichenkette gefordert ist, bei der es egal sein soll, ob das Original als String-, StringBuffer oder StringBuilder-Objekt vorliegt? Und was ist, wenn nur lesender Zugriff gestattet sein soll, sodass Veränderungen ausgeschlossen sind? Eine Lösung ist, alles als ein String-Objekt zu erwarten (und das macht die Java-Bibliothek auch). Doch dann müssen die Programmteile, die intern mit StringBuilder/StringBuffer arbeiten, erst einen neuen String konstruieren, und das kostet Ressourcen.

Zum Glück besitzen die Klassen String sowie StringBuilder/StringBuffer einen gemeinsamen Basistyp CharSequence. CharSequence steht für eine unveränderliche, nur lesbare Sequenz von Zeichen (Schnittstellen und Basistypen sowie Implementierungen werden präziser in Abschnitt 5.13, »Schnittstellen«, vorgestellt). Methoden müssen sich also nicht mehr für konkrete Klassen entscheiden, sondern können einfach ein CharSequence-Objekt als Argument akzeptieren oder als Rückgabe weitergeben. Ein String und ein StringBuilder/StringBuffer-Objekt können zwar mehr, als CharSequence vorschreibt, beide lassen sich aber als CharSequence einsetzen, wenn das »Mehr« an Funktionalität nicht benötigt wird.

Abbildung

Abbildung 4.5: Einige implementierende Klassen von der Schnittstelle CharSequence

interface java.lang.CharSequence
  • char charAt(int index)
    Liefert das Zeichen an der Stelle index.
  • int length()
    Gibt die Länge der Zeichensequenz zurück.
  • CharSequence subSequence(int start, int end)
    Liefert eine neue CharSequence von start bis end.
  • String toString()
    Gibt einen String der Sequenz zurück. Die Länge des toString()-Strings entspricht genau der Länge der Sequenz.
Beispiel

Soll eine Methode eine Zeichenkette bekommen und ist die Herkunft egal, so implementieren wir etwa

void giveMeAText( CharSequence s )
{
...
}
statt der beiden Methoden:

void giveMeAText( String s )
{
...
}

void giveMeAText( StringBuffer s )
{
void giveMeAText( new String(s) ); // oder Ähnliches
}

Anwendung von CharSequence in String

In den Klassen String und StringBuilder/StringBuffer existiert eine Methode subSequence(), die ein CharSequence-Objekt liefert. Die Signatur ist in beiden Fällen die gleiche. Die Methode macht im Prinzip nichts anderes als ein substring(begin, end).

class java.lang.String implements CharSequence, ...
class java.lang.
StringBuffer implements CharSequence, ...
class java.lang.
StringBuilder implements CharSequence, ...
  • CharSequence subSequence(int beginIndex, int endIndex)
    Liefert eine neue Zeichensequenz von String beziehungsweise StringBuffer.

Die Implementierung sieht so aus, dass mit substring() ein neuer Teilstring zurückgeliefert wird. Das ist eine einfache Lösung, aber nicht unbedingt die schnellste. Für String-Objekte ist das Erzeugen von Substrings ziemlich schnell, da die Methode speziell optimiert ist. Da Strings unveränderlich sind, wird einfach das gleiche char-Feld wie im Original-String verwendet, nur eine Verschiebung und ein Längenwert werden angepasst. Zur Optimierung siehe auch den Tuning-Hinweis in Abschnitt 4.4.12.



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