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Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger

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Linux-UNIX-Programmierung von Jürgen Wolf
Das umfassende Handbuch – 2., aktualisierte und erweiterte Auflage 2006
Buch: Linux-UNIX-Programmierung

Linux-UNIX-Programmierung
1216 S., mit CD, 49,90 Euro
Rheinwerk Computing
ISBN 3-89842-749-8
gp Kapitel 7 Dämonen, Zombies und Prozesse
  gp 7.1 Was ist ein Prozess?
  gp 7.2 Prozesskomponente
    gp 7.2.1 Prozessnummer (PID)
    gp 7.2.2 Prozessnummer des Vaterprozesses (PPID)
    gp 7.2.3 Benutzer- und Gruppennummer eines Prozesses (UID, EUID, GID, EGID)
    gp 7.2.4 Prozessstatus
    gp 7.2.5 Prozesspriorität
    gp 7.2.6 Timesharing-Prozesse
    gp 7.2.7 Prozessauslagerung
    gp 7.2.8 Steuerterminal
  gp 7.3 Prozesse überwachen – ps, top, kpm
  gp 7.4 Lebenszyklus eines Prozesses
  gp 7.5 Umgebungsvariablen eines Prozesses
    gp 7.5.1 Einzelne Umgebungsvariablen abfragen
    gp 7.5.2 Umgebungsvariable verändern oder hinzufügen – putenv() und setenv()
    gp 7.5.3 Löschen von Umgebungsvariablen – unsetenv() und clearenv()
  gp 7.6 Ressourcenlimits eines Prozesses
    gp 7.6.1 Mehr Sicherheit mit Ressourcenlimits
  gp 7.7 Prozesserkennung
  gp 7.8 Erzeugung von Prozessen – fork()
    gp 7.8.1 Pufferung
    gp 7.8.2 Was wird vererbt und was nicht?
    gp 7.8.3 Einen Prozess mit veränderter Priorität erzeugen
  gp 7.9 Warten auf einen Prozess
  gp 7.10 Die exec-Familie
    gp 7.10.1 execl()
    gp 7.10.2 execve()
    gp 7.10.3 execv()
    gp 7.10.4 execle()
    gp 7.10.5 execlp()
    gp 7.10.6 execvp()
    gp 7.10.7 Kindprozesse mit exec-Aufruf überlagern
  gp 7.11 Kommandoaufrufe aus dem Programm – system()
  gp 7.12 Dämonprozesse
    gp 7.12.1 Wie ein Prozess zum Dämon wird ...
    gp 7.12.2 Dämon, sprich mit uns ...
    gp 7.12.3 Protokollieren von Dämonen – syslog()
    gp 7.12.4 syslog() in der Praxis
    gp 7.12.5 Den Dämon, den ich rief ...
  gp 7.13 Rund um die Ausführung von Prozessen
    gp 7.13.1 Einen Dämon beim Booten mit einem init-Skript starten
    gp 7.13.2 Hintergrundprozesse und Jobkontrolle
    gp 7.13.3 Prozesse zeitgesteuert ausführen (cron-Jobs)
  gp 7.14 Zusammenfassung und Ausblick

Kapitel 7 Dämonen, Zombies und Prozesse

In diesem Kapitel wird ein enorm wichtiges und garantiert immer zu kurz ausfallendes Thema (trotz des erhöhten Umfangs) behandelt: der Prozess (oder die Prozesse).

Da das Thema recht wichtig und interessant ist, habe ich mich entschlossen, bei den Grundlagen anzufangen. Denn selbst in vielen Grundlagenbüchern wird das Thema häufig viel zu kurz abgehandelt. Und als Programmierer genügt es einfach nicht, nur zu wissen, wie und mit welcher Funktion man einen neuen Prozess erzeugen kann, sondern man muss auch wissen, was man da eigentlich erzeugt (und warum man es überhaupt erzeugt und wie man es hinterher auch wieder »loswird«). Mit diesem Wissen ausgerüstet (aber nicht vorausgesetzt), können Sie anschließend mit Threads fortfahren.


Rheinwerk Computing

7.1 Was ist ein Prozess?  toptop

Vereinfacht ausgedrückt ist ein Prozess zunächst nichts anderes als ein Programm bei seiner Ausführung. Diesem Programm steht die komplette Verwaltungseinheit des Betriebssystems zur Verfügung, so als wäre dies das einzige Programm, das gerade laufen würde. In der Hardware läuft in der Tat auch nur ein Prozess pro CPU, aber natürlich weiß – entgegen dem, was viele andere Bücher sagen – ein Prozess, dass es andere gibt, /proc ist ein Beispiel dafür. Vereinfacht heißt dies, dass dem Programm die komplette Rechenleistung des Prozessors zur Verfügung steht. Natürlich ist diese alleinige Verfügbarkeit zeitlich begrenzt, denn sonst würde es sich ja nicht um ein Multitasking-Betriebssystem handeln. Gewöhnlich werden auf einem Betriebssystem mehrere Programme gleichzeitig ausgeführt. Auch dann, wenn Sie noch gar kein Programm gestartet haben, laufen viele Dienste – und je nach Einstellung auch Programme im Hintergrund (Dämonprozesse) – ab. Ob Sie jetzt gleichzeitig Texte verfassen, E-Mails verschicken oder etwas aus dem Internet herunterladen, jede Anwendung bekommt eine gewisse Rechenzeit der CPU zur Verfügung gestellt. Bei Linux auf AMD-/Intel-CPUs (x86) ist dies meist 1/100s bzw. 1/1000s (bei 2.6), bevor die CPU die Rechenzeit einem anderen Prozess widmet. Somit hat es den Anschein, als würden quasi alle Prozesse gleichzeitig ausgeführt werden. Ein wirkliches gleichzeitiges Ablaufen von mehreren Prozessen ist natürlich nur dann möglich, wenn auch mehrere CPUs im Rechner vorhanden sind – genauer: Pro CPU wäre ein Prozess möglich.

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