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Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.
 
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1 Minecraft ist außergewöhnlich
2 Crashkurs in die Minecraft-Welt
3 Sicher durchs Minecraft-Internet
4 Server und Mehrspielerumgebungen
5 Zwischen Hobby und Computerspielsucht
6 Fakten, Tipps und Antifrustlösungen
7 Gemeinsame Projekte in und um Minecraft
A Anhang
Stichwortverzeichnis

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Der Minecraft-Coach für Eltern von Richard Eisenmenger
Wie Kinder sicher und intuitiv spielen
Buch: Der Minecraft-Coach für Eltern

Der Minecraft-Coach für Eltern
Pfeil 3 Sicher durchs Minecraft-Internet
Pfeil 3.1 Die Online-Community
Pfeil 3.2 Das Minenfeld im Internet
Pfeil 3.3 Wozu Minecraft erweitern?
Pfeil 3.3.1 Skins
Pfeil 3.3.2 Ressourcenpakete
Pfeil 3.3.3 Maps
Pfeil 3.3.4 Mods
Pfeil 3.3.5 Tools
Pfeil 3.4 Sicher durchs Internet
Pfeil 3.4.1 Computer, Tablet, Smartphones
Pfeil 3.4.2 Internet
 
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3    Sicher durchs Minecraft-Internet Zur vorigen ÜberschriftZur nächsten Überschrift

Ihr Kind ist ein »Digital Native«, ein digitaler Eingeborener, der mit dem Internet so aufwächst wie Generationen zuvor mit Radios, dann Fernsehern und Heimcomputern. Für jede dieser Generationen ist die Technologie, mit der sie aufwächst, eine Selbstverständlichkeit. Deshalb bezeichnet man jeden Ü30 in den Medien gern als »Digital Immigrant«, jemand, der erst als Erwachsener mühsam den Umgang mit der Online-Welt erlernt. Das ist natürlich übertrieben, denn um Google mit sinnvollen Suchbegriffen füttern zu können, benötigt man wahrlich kein Diplom. Trotzdem unterscheiden sich Altersgruppen und Generationen ein wenig durch die Herangehensweise an die Internetnutzung.

Minecraft ist als modernes Softwareprodukt im Internet zu Hause – und so auch die gesamte Community, alle Spieler und Fans, die Hobbyprogrammierer und YouTube-Regisseure. Darum erhalten Sie und Ihre Familie im Minecraft-Kontext die volle Breitseite aller Internet-Kanäle. Hier lesen Sie, welche das sind und wie Sie und die nächste Generation am sichersten mit ihnen umgehen.

 
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3.1    Die Online-Community Zur vorigen ÜberschriftZur nächsten Überschrift

Der Begriff Community ist in der deutschen Internetsprache mittlerweile geläufig, um eine Gruppe von Menschen zu beschreiben, die ein Interesse oder Hobby teilen – ähnlich einem Club oder Verein, aber meist ohne regionale, sprachliche oder altersbedingte Grenzen. In einer Foto-Community wie Flickr oder VIEW lädt man beispielsweise seine Bilder hoch und ermöglicht es anderen Website-Mitgliedern, die Aufnahme zu kommentieren, zu bewerten oder in sozialen Netzwerken zu »teilen«. Für bestimmte Ablichtungstechniken oder Kameramodelle gibt es Untergruppen, in denen über ein Forum Themen diskutiert und Meinungen ausgetauscht werden. Und wer den näheren Kontakt sucht, verabredet sich einfach – online zum Chatten oder bei einem regionalen Usertreffen.

In Online-Communitys treffen sich Gleichgesinnte mit demselben Hobby, beweihräuchern sich gegenseitig oder tauschen Tipps aus.

In Online-Communitys treffen sich Gleichgesinnte mit demselben Hobby, beweihräuchern sich gegenseitig oder tauschen Tipps aus.

Bei 3,5 Milliarden Internetnutzern weltweit überrascht es nicht, dass es Communitys zu jedem denkbaren Thema gibt. Ob Autobastler, Fans von Filmen und Fernsehserien, Hi-Fi-Enthusiasten, Schüler und Studenten unterschiedlicher Fakultäten – jeder findet im Internet ein virtuelles Zuhause, dessen Bewohner die gleichen oder ähnliche Interessen teilen.

Minecraft ist da keine Ausnahme, entstand und wächst das Spiel doch live vor den Augen der Mitglieder dieser riesigen Community. Es gibt zahllose Gesprächsforen, Download-Plattformen für Erweiterungen, Chatserver, Facebook-Gruppen, Twitter-Profile, YouTube-Kanäle: kurzum alles, was das Netz zu bieten hat. So wählt jeder Minecraft-Spieler – und Ihr Kind ist da keine Ausnahme – die Plattform aus, deren Kommunikationswege, Inhalte und Besucher am besten zu ihm passen.

Wenn Sie in Facebook das Stichwort »minecraft« in das obere Textfeld eingeben, erhalten Sie einige Vorschläge für Gruppen und Seiten. Ein Beispiel ist die Facebook-Gruppe Minecraft Deutschland, auf der Administratoren und Spieler für ihre privaten Multiplayer-Server werben, um Rat fragen oder lustige oder interessante Links vorstellen. Oder besuchen Sie die offizielle Fanseite unter www.facebook.com/minecraft, auf der der Hersteller kommentierbare Neuigkeiten veröffentlicht. Tipp: Sehen Sie sich bei Fan- und Gruppenseiten immer den Info-Link an, um festzustellen, ob der Hintergrund stark kommerziell geprägt ist oder ob es sich um die Seite eines ganz speziellen Servers handelt.

Wenn Sie in Facebook das Stichwort »minecraft« in das obere Textfeld eingeben, erhalten Sie einige Vorschläge für Gruppen und Seiten. Ein Beispiel ist die Facebook-Gruppe Minecraft Deutschland, auf der Administratoren und Spieler für ihre privaten Multiplayer-Server werben, um Rat fragen oder lustige oder interessante Links vorstellen. Oder besuchen Sie die offizielle Fanseite unter www.facebook.com/minecraft, auf der der Hersteller kommentierbare Neuigkeiten veröffentlicht. Tipp: Sehen Sie sich bei Fan- und Gruppenseiten immer den Info-Link an, um festzustellen, ob der Hintergrund stark kommerziell geprägt ist oder ob es sich um die Seite eines ganz speziellen Servers handelt.

YouTube und die zahllosen Kanäle von Hobby-Regisseuren besucht man für gewöhnlich auf der Suche nach einer bestimmten Bauanleitung oder um etwas Zeit zu vertrödeln und anderen beim Spielen (einer Aufzeichnung, einem sogenannten »Let’s Play«) zuzusehen.

YouTube und die zahllosen Kanäle von Hobby-Regisseuren besucht man für gewöhnlich auf der Suche nach einer bestimmten Bauanleitung oder um etwas Zeit zu vertrödeln und anderen beim Spielen (einer Aufzeichnung, einem sogenannten »Let’s Play«) zuzusehen.

Interessanter sind jedoch Foren, also Websites kleiner Gruppen der Minecraft-Community, in denen asynchron Nachrichten wie auf einem schwarzen Brett ausgetauscht werden. Ein Beispiel dafür ist das quasioffizielle, aber englischsprachige Forum unter www.minecraftforum.net/forums. Weitere Plattformen finden Sie am einfachsten über eine Suche nach »minecraft forum«. Zu den häufigsten Diskussionsthemen gehören die vielen Gameplay-Aspekte und Erweiterungen von Minecraft, wie man seinen PC am besten aufrüstet, Kleinanzeigen für Design- oder Bauhilfen, aber auch einfache Vorstellungsrunden. Denn hier kennt man sich etwas näher und länger, die Stimmung ist freundlich und die Erfahrenen helfen den neuen und/oder jungen Mitspielern. Natürlich gibt es auch schwarze Schafe, und man kabbelt sich gelegentlich. In der Regel sorgen jedoch sogenannte Moderatoren für einen respektvollen Umgang miteinander und schlichten, sodass eine Streitsituation gleichzeitig eine interessante Lektion zum sozialen Umgang ist.

Es ist keine Seltenheit, dass Gamer in internationalen Foren stöbern. Hier sind die Informationen und Meinungen facettenreicher als auf deutschsprachigen Plattformen, und die Zielgruppe ist größer, wenn man mal eine Frage hat. Nebenbei lernt man dabei den praktischen Umgang mit der englischen Sprache. Helfen Sie Ihrem Kind jedoch gelegentlich mit der Aussprache der nur durchs Lesen erlernten Wörter.

Es ist keine Seltenheit, dass Gamer in internationalen Foren stöbern. Hier sind die Informationen und Meinungen facettenreicher als auf deutschsprachigen Plattformen, und die Zielgruppe ist größer, wenn man mal eine Frage hat. Nebenbei lernt man dabei den praktischen Umgang mit der englischen Sprache. Helfen Sie Ihrem Kind jedoch gelegentlich mit der Aussprache der nur durchs Lesen erlernten Wörter.

Ist Ihr Kind in solch einem Community-Forum zu Hause, ist das grundsätzlich eine gute Sache, aber ein kurzer Check, wie dort der Umgangston ist, verschafft Ihnen Sicherheit. Denn handelt es sich um ein Forum, in dem man nicht so freundlich miteinander umgeht und in dem nur geflucht und geschimpft wird, dann muss das nicht sein: Es gibt genügend andere Plattformen, auf denen Ihr Kind viele positive soziale Aspekte kennenlernt. Übrigens sind Online-Multiplayer-Server oft an Foren gekoppelt. Das ist eine ideale sich ergänzende Kombination (siehe Kapitel 4).

 


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