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Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger

Kompendium der Informationstechnik  von Sascha Kersken
EDV-Grundlagen, Programmierung, Mediengestaltung
(Die Neuauflage ist erschienen als: "IT-Handbuch für Fachinformatiker")
Buch: Kompendium der Informationstechnik
gp Kapitel 12 Grundlagen der Netzwerktechnik
  gp 12.1 Was ist ein Netzwerk?
    gp 12.1.1 Paketvermittelte Datenübertragung
    gp 12.1.2 Entstehung von Netzwerken
    gp 12.1.3 Die weitere Entwicklung
  gp 12.2 Funktionsebenen von Netzwerken
    gp 12.2.1 Das OSI-Referenzmodell
    gp 12.2.2 Das Schichtenmodell der Internetprotokolle
    gp 12.2.3 Netzwerkkommunikation über die Schichten eines Schichtenmodells
  gp 12.3 Klassifizierung von Netzwerken
    gp 12.3.1 Die Reichweite des Netzwerkes
    gp 12.3.2 Die Netzwerktopologie
    gp 12.3.3 Der Zentralisierungsgrad des Netzwerkes
  gp 12.4 Zusammenfassung

gp

Prüfungsfragen zu diesem Kapitel (extern)


Rheinwerk Computing

12.4 Zusammenfassung  toptop

Im Laufe der Jahrzehnte wurden verschiedene, ursprünglich voneinander getrennte Entwicklungen zu dem, was heute als Computernetzwerk bekannt ist. Dabei fällt insbesondere auf, dass Netzwerke oft zu einem anderen Zweck genutzt werden als zu dem, für den sie ursprünglich geplant waren.

Alle bis hierher angesprochenen Ereignisse haben dazu geführt, dass heute die meisten Personal Computer in irgendeiner Form Netzwerkkommunikation betreiben; in Unternehmen sind lokale Netzwerke weit verbreitet, Heim-PCs sind häufig über die Telefonleitung, also Modem oder ISDN, mit dem Internet verbunden. Mehr noch: Die Möglichkeit des Netzwerkbetriebs, besonders im Internet, hat sich zu einer der überzeugendsten Anwendungen für die Anschaffung eines Computers, einer so genannten Killer Application, entwickelt. Und auch, wenn allmählich spezialisiertere und benutzerfreundlichere Geräte als PCs für die Internetverbindung verwendet werden, wird der gewöhnliche Schreibtischcomputer oder auch das Notebook noch einige Jahre dominieren. Darüber hinaus werden die heutigen Protokolle und Anwendungen weiter verwendet und nur allmählich ausgetauscht werden.

Netzwerke sind nur dann ganz zu verstehen, wenn ihre verschiedenen Funktionsebenen betrachtet werden. Mit dem OSI-Referenzmodell und dem Netzwerkmodell der Internetprotokolle haben Sie zwei so genannte Schichtenmodelle kennen gelernt, die versuchen, diese Ebenen möglichst realitätsnah voneinander zu trennen.

Auf jeder Funktionsebene des Netzes – von der Hardwaregrundlage ganz »unten« bis zu den Anwendungsprogrammen ganz »oben« – lassen sich verschiedene Protokolle, also Netzwerkstandards, ausmachen.

Anschließend haben Sie verschiedene Methoden kennen gelernt, um Netzwerke voneinander zu unterscheiden: Sie können nach ihrer Reichweite differenziert werden, die vom Einsatz innerhalb eines Gebäudes bis zur Überbrückung von Kontinenten gehen kann. Außerdem lassen sich verschiedene Netzwerktopologien voneinander abgrenzen; diese beschreiben die grundlegende physikalische und logische Anordnung der Rechner im Netz. Zu guter Letzt unterscheiden sich Netzwerke nach ihrem Zentralisierungsgrad. Die beiden Extreme sind hier das Client-Server-Netz, in dem zentrale Rechner, die Server, allen anderen Netzwerkressourcen zur Verfügung stellen, und das Peer-to-Peer-Netz, in dem prinzipiell alle Rechner gleichberechtigt sind.

  
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