Rheinwerk Computing < openbook > Rheinwerk Computing - Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.
Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.

Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
2 Grundlagen der Sprachsyntax
3 Klassendesign
4 Weitere Datentypen
5 Multithreading
6 Collections und LINQ
7 Eingabe und Ausgabe
8 Anwendungen: Struktur und Installation
9 Code erstellen und debuggen
10 Einige Basisklassen
11 Windows-Anwendungen erstellen
12 Die wichtigsten Steuerelemente
13 Tastatur- und Mausereignisse
14 MDI-Anwendungen
15 Grafiken mit GDI+
16 Drucken
17 Entwickeln von Steuerelementen
18 Programmiertechniken
19 WPF – Grundlagen
20 Layoutcontainer
21 WPF-Steuerelemente
22 Konzepte von WPF
23 Datenbankverbindung mit ADO.NET
24 Datenbankabfragen mit ADO.NET
25 DataAdapter
26 Offline mit DataSet
27 Datenbanken aktualisieren
28 Stark typisierte DataSets
A Anhang: Einige Übersichten
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Rheinwerk Computing
ISBN 978-3-8362-1171-0
Pfeil 7 Eingabe und Ausgabe
Pfeil 7.1 Namensräume der Ein- bzw. Ausgabe
Pfeil 7.2 Ausnahmebehandlung
Pfeil 7.3 Dateien und Verzeichnisse
Pfeil 7.3.1 Dateizugriff mit File
Pfeil 7.3.2 Dateizugriff mit FileInfo
Pfeil 7.3.3 Die Klassen Directory und DirectoryInfo
Pfeil 7.3.4 Dateizugriffe in Aktion
Pfeil 7.3.5 Pfade mit Path
Pfeil 7.3.6 Laufwerksinformation mit DriveInfo
Pfeil 7.3.7 SpecialDirectories
Pfeil 7.4 Datenflüsse in Streams
Pfeil 7.4.1 Die abstrakte Klasse Stream
Pfeil 7.4.2 Stream-Klassen im Überblick
Pfeil 7.4.3 Dateizugriff mit FileStream
Pfeil 7.5 Texte mit TextReader und TextWriter
Pfeil 7.5.1 Texte mit StreamWriter schreiben
Pfeil 7.5.2 Texte mit StreamReader lesen
Pfeil 7.5.3 Zeichenketten mit StringWriter und StringReader
Pfeil 7.6 Binärdaten mit BinaryReader und BinaryWriter
Pfeil 7.6.1 Schreiben mit BinaryWriter
Pfeil 7.6.2 Lesen mit BinaryReader
Pfeil 7.6.3 Binäre Datenströme auswerten
Pfeil 7.6.4 Komplexe binäre Daten
Pfeil 7.7 Serialisierung
Pfeil 7.7.1 Serialisierungsverfahren
Pfeil 7.7.2 Testklassen
Pfeil 7.7.3 Serialisierung mit BinaryFormatter
Pfeil 7.7.4 Serialisierung mit SoapFormatter
Pfeil 7.7.5 Serialisierung mit XmlSerializer

Die Kommunikation mit der Welt außerhalb des Hauptspeichers ist Thema dieses Kapitels. Ein Kommunikationskanal wird Stream (dt. Strom) genannt. Ein Beispiel ist eine Datei. Nachdem wir uns Dateizugriffe angesehen haben, betrachten wir allgemeine Streams.

7 Eingabe und Ausgabe

In diesem Kapitel geht es primär darum, Dateninformationen aus einer beliebigen Datenquelle zu holen und an ein beliebiges Ziel zu schicken. Meist sind sowohl die Quelle als auch das Ziel eines Datenstroms Dateien, aber es kann auch noch ganz andere Anfangs- und Endpunkte geben, beispielsweise:

  • eine Benutzeroberfläche
  • Netzwerkverbindungen
  • Speicherblöcke
  • Drucker
  • andere Peripheriegeräte

In gehobenen Programmiersprachen wird ein Datenfluss als Stream bezeichnet. Ein Stream hat einen Anfangs- und einen Endpunkt: eine Quelle, aus der der Datenstrom entspringt, und das Ziel, das den Datenstrom empfängt. Die Methoden Console.WriteLine und Console.ReadLine, mit denen wir praktisch schon von der ersten Seite dieses Buches an arbeiten, erzeugen auch solche Datenströme (siehe Abbildung 7.1).

Abbildung 7.1 Datenströme einer lokalen Arbeitsstation

Die jedem Stream eigenen Charakteristika werden auf verschiedene Stream-Klassen abgebildet. Jeder Stream dient ganz speziellen Anforderungen. Beispielsweise gibt es Streams, deren Daten direkt als Text interpretiert werden, während andere nur Bytesequenzen transportieren, die der Empfänger zur Interpretation erst in das richtige Format bringen muss.

Ein Stream ist nicht dauerhaft, er wird geöffnet und liest oder schreibt Daten. Nach dem Schließen sind die Daten verloren, wenn sie nicht von einem Empfänger, beispielsweise einer Datei, dauerhaft gespeichert werden.


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7.1 Namensräume der Ein- bzw. Ausgabe topZur vorigen Überschrift

Mit externen Daten zu operieren, setzt Eingabe- und Ausgabe-Operationen (E/A-Operationen; englisch Input/Output, kurz I/O) voraus. Die in diesem Zusammenhang wichtigsten Klassen stehen im Namensraum System.IO mit folgendem grob umrissenen Inhalt:

  • Klassen, die ihre Dienste auf der Basis von Dateien und Verzeichnissen anbieten
  • Klassen, die den Datentransport beschreiben
  • Ausnahmeklassen

Speziellere Aufgaben werden von den Klassen anderer Namensräume erledigt:

  • System.IO.Compression bietet mit DeflateStream und GZipStream zwei Klassen zur Datenkomprimierung bzw. Datendekomprimierung.
  • System.IO.IsolatedStorage stellt eine Art virtuelles Dateisystem zur Verfügung. Meist wird es zur Speicherung anwendungsbezogener temporärer Daten verwendet, zum Beispiel als Ersatz für eine temporäre Registry. Weniger vertrauenswürdiger Code kann auf die dort befindlichen Daten nicht zugreifen.
  • System.IO.Ports stellt Klassen zur Implementierung von eigenen Streams zur Verfügung, die nicht auf das Dateisystem zugreifen wie zum Beispiel die serielle Schnittstelle.


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