Galileo Computing < openbook > Galileo Computing - Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.
Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort zur 5. Auflage
1 Allgemeine Einführung in .NET
2 Grundlagen der Sprache C#
3 Klassendesign
4 Vererbung, Polymorphie und Interfaces
5 Delegates und Ereignisse
6 Weitere .NET-Datentypen
7 Weitere Möglichkeiten von C#
8 Auflistungsklassen (Collections)
9 Fehlerbehandlung und Debugging
10 LINQ to Objects
11 Multithreading und die Task Parallel Library (TPL)
12 Arbeiten mit Dateien und Streams
13 Binäre Serialisierung
14 Einige wichtige .NET-Klassen
15 Projektmanagement und Visual Studio 2010
16 XML
17 WPF – Die Grundlagen
18 WPF-Containerelemente
19 WPF-Steuerelemente
20 Konzepte der WPF
21 Datenbindung
22 2D-Grafik
23 ADO.NET – verbindungsorientierte Objekte
24 ADO.NET – Das Command-Objekt
25 ADO.NET – Der SqlDataAdapter
26 ADO.NET – Daten im lokalen Speicher
27 ADO.NET – Aktualisieren der Datenbank
28 Stark typisierte DataSets
29 LINQ to SQL
30 Weitergabe von Anwendungen
Stichwort

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Visual C# 2010 von Andreas Kühnel
Das umfassende Handbuch
Buch: Visual C# 2010

Visual C# 2010
geb., mit DVD
1295 S., 49,90 Euro
Rheinwerk Computing
ISBN 978-3-8362-1552-7
Pfeil 29 LINQ to SQL
Pfeil 29.1 Allgemeine Grundlagen
Pfeil 29.2 Objektzuordnung mit Entitätsklassen
Pfeil 29.3 Mapping von Objekten
Pfeil 29.3.1 Das »Table«-Attribut
Pfeil 29.3.2 Das »Column«-Attribut
Pfeil 29.4 Verknüpfungen zwischen Entitäten
Pfeil 29.4.1 Der Typ »EntityRef<T>«
Pfeil 29.4.2 Verzögertes Laden
Pfeil 29.4.3 Der Typ »EntitySet<T>«
Pfeil 29.4.4 Ein weiteres Beispiel
Pfeil 29.4.5 Sofortiges Laden der Daten
Pfeil 29.5 Tools zur Erzeugung von Entitätsklassen
Pfeil 29.6 Die Klasse »DataContext«
Pfeil 29.6.1 Verbindungsaufbau
Pfeil 29.6.2 Daten abfragen
Pfeil 29.6.3 Von einer LINQ-Abfrage erzeugtes SQL-Statement ausgeben
Pfeil 29.6.4 Aktualisieren der Daten
Pfeil 29.6.5 Konflikte behandeln
Pfeil 29.7 Der LINQ to SQL-Designer (O/R-Designer)
Pfeil 29.7.1 Handhabung des O/R-Designers
Pfeil 29.7.2 Die abgeleitete »DataContext«-Klasse
Pfeil 29.7.3 Entitätsklassen


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29.5 Tools zur Erzeugung von Entitätsklassen topZur vorigen Überschrift

Die Beispiele haben bisher eines ganz deutlich gezeigt: Abfragen mit LINQ to SQL sind sehr einfach zu formulieren. Schon an dieser Stelle sei angedeutet, dass die Klasse DataContext ebenfalls sehr einfach einzusetzen ist und viele andere Vorgänge im Zusammenhang mit Datenbankoperationen auf ein Minimum an Programmcode reduziert. Vermutlich werden Sie sich aber dennoch die Frage stellen, ob sich diese Vorteile letztendlich auszahlen, da der Aufwand für die Erstellung einer Entitätsklasse immens hoch ist.

Dazu lässt sich sagen, dass Sie die Entitätsklasse nicht von Hand schreiben müssen. Visual Studio stellt Ihnen zwei Tools zur Verfügung, mit den die Generierung der Entitätsklasse zu einem Kinderspiel wird:

  • das Kommandozeilentool SQLMetal
  • den O/R-Designer (Object Relational Designer)

Mit Letzterem werden wir uns später in diesem Kapitel noch sehr ausführlich beschäftigen. Beschränken wir uns daher an dieser Stelle auf SQLMetal.

Das Tool »SQLMetal«

Das von LINQ to SQL angebotene Tool unterstützt das Erzeugen von Entitätsklassen direkt aus der Datenbank. Als Ergebnis werden alle Tabellen der Datenbank als Entitätsklassen in C# erstellt. Um die notwendigen Informationen zur Erstellung der Entitätsklassen zu erhalten, ruft SQLMetal die Metadaten der Datenbank ab. Auf deren Basis werden die Datentypen der einzelnen Datenbankfelder und die Beziehungen zwischen den Tabellen ermittelt.

Die Datei SQLMetal.exe finden Sie standardmäßig im Verzeichnis \Programme\Microsoft SDKs\Windows\v6.0A\bin.

Mit den Optionsschaltern des Tools können Sie festlegen, ob Views, gespeicherte Prozeduren oder Funktionen in die Erstellung mit einbezogen werden sollen. Sie können eine XML-Ausgabedatei generieren und zudem optional festlegen, welchem Namespace die Klassen zugeordnet werden sollen.

Das folgende Beispiel generiert die Entitätsklassen der Northwind-Datenbank:


SQLMetal /server:. /database:Northwind /code:C:\NET\NWindEntities.cs /language:csharp

Die Datei, die die in C# erstellten Entitätsklassen enthält, wird unter dem Bezeichner NWindEntities.cs im Verzeichnis C:\NET abgelegt.

Sie können die Ausgabedatei bei Bedarf im Visual Studio ändern – beispielsweise, wenn Sie nicht alle Entitätsklassen benötigen. Zudem können Sie auch die Datenbankfelder in den Klassen auf diejenigen beschränken, auf die Sie tatsächlich in Ihrer Anwendung zugreifen. Erwähnt werden sollte an dieser Stelle auch, dass Sie noch eine Klassendefinition vorfinden, über die wir bisher noch nicht gesprochen haben. Dabei handelt es sich um eine Klasse, die DataContext ableitet. Wir werden auf die abgeleitete DataContext-Klasse im Zusammenhang mit dem O/R-Designer noch zu sprechen kommen.



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