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Visual Basic 2005 von Andreas Kühnel
Das umfassende Handbuch
Buch: Visual Basic 2005

Visual Basic 2005
1.233 S., mit 2 CDs, 59,90 Euro
Rheinwerk Computing
ISBN 3-89842-585-1
gp Kapitel 16 Die wichtigsten Steuerelemente
  gp 16.1 Gemeinsame Eigenschaften, Methoden und Ereignisse
    gp 16.1.1 Größe und Position
    gp 16.1.2 Die Sichtbarkeit und der Aktivierungszustand
    gp 16.1.3 Die Eigenschaft »Text«
    gp 16.1.4 Die Farbeigenschaften
    gp 16.1.5 Grafische Darstellung
    gp 16.1.6 Die »Modifiers«-Eigenschaft
    gp 16.1.7 Die Eigenschaft »Tag«
    gp 16.1.8 Die Größe von Steuerelementen dynamisch der Formgröße anpassen
    gp 16.1.9 Die »Dock«-Eigenschaft
    gp 16.1.10 Die z-Reihenfolge
    gp 16.1.11 Die Tabulatorreihenfolge
    gp 16.1.12 Steuerelemente fokussieren
    gp 16.1.13 Maus- und Tastaturereignisse
  gp 16.2 Schaltflächen der Klasse »Button«
    gp 16.2.1 Die Rahmendarstellung einer Schaltfläche
    gp 16.2.2 Die Eigenschaft »FlatAppearance«
    gp 16.2.3 Beschriftung und Grafiken
    gp 16.2.4 Weitere Gestaltungsmöglichkeiten
  gp 16.3 Auswahlkästchen mit der Klasse »CheckBox«
    gp 16.3.1 Eigenschaften eines Kontrollkästchens
    gp 16.3.2 Checkboxen mit drei Aktivierungszuständen
  gp 16.4 Die Klasse »RadioButton« (Optionsschaltflächen)
    gp 16.4.1 Die Gruppierung der Optionsschaltflächen
    gp 16.4.2 Die Eigenschaften von Optionsschaltflächen
    gp 16.4.3 Den Zustandswechsel programmieren
  gp 16.5 Die »GroupBox« als übergeordneter Container
  gp 16.6 Texteingabefelder mit der Klasse »TextBox«
    gp 16.6.1 Einzeilige Eingabefelder
    gp 16.6.2 Mehrzeilige Eingabefelder
  gp 16.7 Das Steuerelement »RichTextBox«
  gp 16.8 Beschriftungen mit dem Steuerelement »Label«
  gp 16.9 Das »LinkLabel«-Steuerelement
  gp 16.10 Die Anzeige eines QuickInfo-Texts
    gp 16.10.1 Methoden des »ToolTip«-Steuerelements
    gp 16.10.2 Aktivierungsdauer des »QuickInfo«-Steuerelements
    gp 16.10.3 Weitere Eigenschaften
  gp 16.11 Das »ListBox«-Steuerelement
    gp 16.11.1 Die Auflistung »ListBox.ObjectCollection«
    gp 16.11.2 Eigenschaften zur Darstellung einer Listbox
    gp 16.11.3 Einfach- und Mehrfachauswahl der Listenelemente
    gp 16.11.4 Programmatischer Zugriff auf Listboxen mit Einfachauswahl
    gp 16.11.5 Benutzerdefiniertes Sortieren der Listenelemente
    gp 16.11.6 Füllen einer Listbox mit »DataSource«
  gp 16.12 Das Steuerelement »CheckedListBox«
  gp 16.13 Die »ComboBox« (Kombinationslistenfeld)
    gp 16.13.1 Ereignisse eines Kombinationslistenfeldes
    gp 16.13.2 Autovervollständigung in einer »ComboBox«


Galileo Computing

16.4 Die Klasse »RadioButton« (Optionsschaltflächen)  downtop


Galileo Computing

16.4.1 Die Gruppierung der Optionsschaltflächen  downtop

Kontrollkästchen können einzeln auftreten und mit einem Ein-/Aus-Schalter verglichen werden. Mehrere Kontrollkästchen in einem Container wie der Form sind völlig unabhängig voneinander und beeinflussen sich nicht gegenseitig. Die aus der Klasse RadioButton instanziierten Optionsschaltflächen ähneln den Kontrollkästchen, unterscheiden sich von diesen und allen anderen Steuerelementen allerdings in zwei wesentlichen Punkten:

gp  Optionsfelder treten niemals einzeln, sondern immer nur in einer Gruppe auf.
gp  Die Optionsschaltflächen einer Gruppe beeinflussen sich gegenseitig, weil aus einer Gruppe nur eine einzige aktiviert sein kann.

Optionsschaltflächen, die zu einer Gruppe gehören, befinden sich im gleichen Container. Im einfachsten Fall ist das die Form. Benötigen Sie in einer Form mehrere unabhängige Optionsschaltflächengruppen, kann die Form diese Anforderung nicht mehr alleine erfüllen. Es wird ein weiteres, gruppierendes Steuerelement benötigt. Dazu bieten sich zwei an:

gp  ein GroupBox-Steuerelement, das gleichzeitig auch einen Rahmen um die eingeschlossene Gruppe anzeigt, oder
gp  ein Panel-Steuerelement. Diesem haftet allerdings der Nachteil an, dass es sich mit seinen Standardeinstellungen optisch nicht vom Clientbereich der Form abhebt.

Abbildung
Hier klicken, um das Bild zu Vergrößern

Abbildung 16.7     Gruppierung von Optionsschaltflächen

Abbildung 16.7 zeigt zwei Optionsschaltflächengruppen in einem Formular: Eine Gruppe ist der Form zugeordnet (männlich und weiblich), die andere einem GroupBox-Steuerelement. Die Form als Container einer Gruppe von Optionsschaltflächen zu benutzen, ist oft keine gute Lösung und dient hier nur der Demonstration, dass sich prinzipiell sowohl eine Form als auch ein GroupBox-Steuerelement als Container von Optionsschaltflächen eignen.

Klickt der Anwender auf die Schaltfläche männlich, wird diese aktiviert und gleichzeitig die Aktivierung von weiblich aufgehoben. Die Optionsschaltflächen in der durch die Groupbox beschriebenen Gruppe bleiben davon unbeeindruckt. Analog verhalten sich auch die Optionsschaltflächen in der GroupBox, wenn ein anderes Element ausgewählt wird: Die Selektierung von Gewerblicher wird die Voreinstellung der Option Angestellter aufheben, ohne dass sich das auf die der Form zugeordneten Optionsschaltflächen auswirken wird.

Der Grund, weshalb sich ein Formular weniger gut als Gruppierungselement eignet, ist das unterschiedliche Navigationsverhalten der beiden Gruppierungen. Innerhalb einer durch eine Groupbox definierten Gruppe werden die Pfeiltasten verwendet, um den Fokus zwischen den einzelnen Steuerelementen zu verschieben. Es wird genau das Element durch einen schwarzen Punkt als aktiviert gekennzeichnet, das innerhalb der Gruppe aktuell im Besitz des Fokus ist. Die (Tab)-Taste dient zum Wechsel zwischen den GroupBox-Steuerelementen. Dabei bleibt die Optionsschaltfläche aktiviert, die innerhalb der Gruppe zuletzt fokussiert war.


Galileo Computing

16.4.2 Die Eigenschaften von Optionsschaltflächen  downtop

Die Liste der Eigenschaften einer Optionsschaltfläche ähnelt der des Kontrollkästchens. Der Auswahlzustand wird durch die Eigenschaft Checked beschrieben. Der Standardwert ist False und beschreibt eine nicht aktivierte Optionsschaltfläche. Die Ausrichtung der Beschriftung mit TextAlign, die des Aktivierungspunktes mit CheckAlign sowie die Fähigkeit, der Anzeige des Steuerelements durch ein Bild optisch eine besondere Note zu verleihen, haben wir bereits gesehen.

Auch Optionsschaltflächen haben eine Eigenschaft Appearance. Mit

Appearance = Appearance.Button

wird die Optionsschaltfläche wie eine herkömmliche Schaltfläche aussehen. Das grundsätzliche Verhalten von Optionsschaltflächen innerhalb einer Gruppierung, sich gegenseitig auszuschließen, ändert sich dadurch natürlich nicht. Es kann immer nur eine Schaltfläche aktiv sein und sich im gedrückten Zustand darstellen.


Galileo Computing

16.4.3 Den Zustandswechsel programmieren  toptop

Wie die Klasse CheckBox so löst auch die Klasse RadioButton das Ereignis CheckedChanged aus. Allerdings sollten Sie hierbei aufpassen, denn das Auslösen dieses Ereignisses bei einer Optionsschaltfläche unterscheidet sich von dem eines Kontrollkästchens. Bei einem CheckBox-Steuerelement wird das Ereignis ausgelöst, sobald sich dessen Zustand ändert. Die Checkbox bleibt dabei fokussiert. Sehen wir uns nun dasselbe Ereignis an, wenn es durch eine Optionsschaltfläche ausgelöst wird. Dazu nehmen wir an, die beiden in der Gruppe Position der Abbildung 16.7 enthaltenen Optionsschaltflächen hätten die folgende Implementierung des CheckedChanged-Ereignisses:


Private Sub rdbAngestellter_CheckedChanged(ByVal sender As Object, _
ByVal e As EventArgs) Handles rdbAngestellter.CheckedChanged
MessageBox.Show("Angestellter")
End Sub
Private Sub rdbGewerblicher_CheckedChanged(ByVal sender As Object, _
ByVal e As EventArgs) Handles rdbGewerblicher.CheckedChanged
MessageBox.Show("Gewerblicher")
End Sub

Starten wir die Anwendung und navigieren mit der Tabulatortaste in die Gruppe Position, wird zuerst die Optionsschaltfläche den Fokus erhalten, der zur Entwicklungszeit der Status Checked=True zugewiesen worden ist. Wechseln Sie danach innerhalb der Gruppe auf die nächste Optionsschaltfläche, verliert das aktive Element den Fokus und damit auch seinen Aktivierungszustand. Die Folge ist die Auslösung von CheckedChanged. Anschließend erhält das nächste in der Aktivierungsreihenfolge stehende Element den Fokus, wird aktiviert und löst seinerseits ebenfalls CheckedChanged aus.

Es kommt bei einem Wechsel des Aktivierungszustands immer zu zwei CheckedChanged-Ereignissen: zuerst bei dem Element, das seine Aktivierung verliert, und danach bei dem, das neu ausgewählt wurde. Bei der Ereignisauslösung haben die Optionsschaltflächen bereits ihren neuen Checked-Zustand. Weil keine Aussage darüber getroffen ist, wie der Zustand der Schaltfläche bei der Ereignisauslösung ist, muss dieser gegebenenfalls mit


Private Sub radioButton1_CheckedChanged(...)
If radioButton1.Checked Thden
...
End If
End Sub

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