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Praxisbuch Objektorientierung von Bernhard Lahres, Gregor Raýman
Professionelle Entwurfsverfahren
Buch: Praxisbuch Objektorientierung

Praxisbuch Objektorientierung
609 S., 49,90 Euro
Rheinwerk Computing
ISBN 3-89842-624-6
gp Kapitel 2 Die Basis der Objektorientierung
  gp 2.1 Die strukturierte Programmierung als Vorläufer der Objektorientierung
  gp 2.2 Die Kapselung von Daten
  gp 2.3 Polymorphie
  gp 2.4 Die Vererbung
    gp 2.4.1 Vererbung der Spezifikation
    gp 2.4.2 Erben von Umsetzungen (Implementierungen)


Rheinwerk Computing

2.2 Die Kapselung von Daten  toptop

In der strukturierten Programmierung sind Daten und Routinen voneinander getrennt.

Die Objektorientierung verändert diese Sicht durch die Einführung von Objekten. Daten gehören nun explizit einem Objekt, ein direkter Zugriff wie auf die Datenstrukturen in der strukturierten Programmierung ist nicht mehr erlaubt.

Objekte haben damit also das alleinige Recht, ihre Daten zu verändern oder auch lesend auf sie zuzugreifen. Möchte ein Aufrufer (zum Beispiel ein anderes Objekt) diese Daten lesen oder verändern, muss er sich über eine klar definierte Schnittstelle an das Objekt wenden und eine Änderung der Daten anfordern.

Konsistenz der Daten

Der große Vorteil besteht nun darin, dass das Objekt selbst dafür sorgen kann, dass die Konsistenz der Daten gewahrt bleibt. Falls zum Beispiel zwei Dateneinträge immer nur gemeinsam geändert werden dürfen, kann das Objekt dies sicherstellen, indem eine Änderung eines einzelnen Wertes gar nicht vorgesehen wird.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass von einer Änderung der zugrunde liegenden Datenstruktur nur die Objekte betroffen sind, die diese Daten verwalten. Wenn jeder beliebig auf die Daten zugreifen könnte, wäre die Anzahl der Betroffenen in einem System möglicherweise sehr hoch, eine Anpassung entsprechend aufwändig. In Abbildung 2.3 ist dargestellt, wie direkte Zugriffe auf die Daten eines Objekts unterbunden werden und der Zugriff nur über definierte Routinen erlaubt wird, die dem Objekt direkt zugeordnet sind.

Abbildung
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Abbildung 2.3   Zugriff auf ein Objekt nur über definierte Routinen

Durch das in der Objektorientierung gegebene Prinzip der Datenkapselung haben Sie also auf jeden Fall Vorteile, weil Sie die Konsistenz von Daten wesentlich einfacher sicherstellen können. Damit ist es auch einfacher, die Korrektheit Ihres Programms zu gewährleisten. Außerdem reduzieren Sie den Aufwand bei Änderungen. Die internen Daten und Vorgehensweisen eines Objekts können geändert werden, ohne dass andere Objekte ebenfalls angepasst werden müssten.

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