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Integrationshandbuch Microsoft-Netzwerk von Ulrich Schlüter
Windows Server 2003 R2, SBS 2003, ADS, Exchange Server, Windows XP und Microsoft Office
Buch: Integrationshandbuch Microsoft-Netzwerk

Integrationshandbuch Microsoft-Netzwerk
1.008 S., mit CD, 69,90 Euro
Rheinwerk Computing
ISBN 3-89842-847-8

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gp Kapitel 14 Servergespeicherte Benutzerprofile, Basisordner, Ordnerumleitungen und Dokumentvorlageverzeichnisse
  gp 14.1 Servergespeicherte Benutzerprofile
    gp 14.1.1 Funktionsweise von servergespeicherten Benutzerprofilen
    gp 14.1.2 Servergespeicherte Profile einrichten
    gp 14.1.3 Der Gruppe »Administratoren« Vollzugriff auf servergespeicherte Profile erteilen
    gp 14.1.4 Die Rechte auf ein servergespeichertes Profilverzeichnis neu setzen
    gp 14.1.5 Verzeichnisse aus servergespeicherten Profilen ausnehmen
  gp 14.2 Basisordner und Ordnerumleitung
    gp 14.2.1 Funktion von servergespeicherten Basisverzeichnissen
    gp 14.2.2 Basisverzeichnisse auf dem Server zuweisen
    gp 14.2.3 Eine Ordnerumleitung für das Verzeichnis »Eigene Dateien« einrichten
  gp 14.3 Als Systemadministrator unter drei Kennungen diszipliniert arbeiten
  gp 14.4 Offline-Synchronisation für Benutzer mit mobilen Geräten
  gp 14.5 Zentrale Verzeichnisse für Dokumentvorlagen definieren
    gp 14.5.1 Benutzervorlagen und Arbeitsgruppenvorlagen
    gp 14.5.2 Das AutoStart-Verzeichnis über eine Gruppenrichtlinie festlegen
  gp 14.6 Dokumentvorlagen über mehrere Standorte synchronisieren


Rheinwerk Computing

14.6 Dokumentvorlagen über mehrere Standorte synchronisieren  toptop

Verfügt Ihr Unternehmen über mehrere Standorte, so wäre es sicher nicht sinnvoll, wenn für einen Mitarbeiter am Standort X als Dokumentvorlageverzeichnis ein Firmenvorlageverzeichnis eines Servers am Standort Y mittels der Richtlinie Workgroup templates path vorgegeben würde. Ebenso verhält es sich für die Richtlinien, die den Speicherort für AutoStart-Dokumente bestimmen. Sinnvoll wäre, dass alle Firmen-Dokumentvorlagen in einem zentralen Verzeichnis Firmenvorlagen auf einem Server der Hauptniederlassung von ausgewählten Mitarbeitern gepflegt würden und dieses zentrale Verzeichnis dann auf die dezentralen Server der Niederlassungen repliziert würde. Sie können z.B. in der NETLOGON-Freigabe des Domänencontrollers der Hauptniederlassung ein Unterverzeichnis Firmenvorlagen erstellen und dort alle Dokumentvorlagen einstellen und pflegen. (Hinweis: Das Verzeichnis %SystemRoot%\SYSVOL\%Domänenname%\scripts ist standardmäßig unter der Bezeichnung NETLOGON freigegeben.) Der Inhalt der NETLOGON-Freigabe wird automatisch auf alle Domänencontroller repliziert. Für die Mitarbeiter des Standortes X richten Sie nun eine Organisationseinheit ein und erstellen für diese OU eine Richtlinie, in der das Verzeichnis \\Server_Standort_X\NETLOGON\Firmenvorlagen in der Richtlinie Workgroup templates path eingetragen wird. Umständlicher wäre es, das Verzeichnis Firmenvorlagen an anderer Stelle auf dem zentralen Server unterzubringen und über die Einrichtung von DFS (Distributed File System) sicherzustellen, dass dieses Verzeichnis auf die Server aller Standorte der Domäne repliziert wird.

Eine abschließende Bemerkung: Gruppenrichtlinien erzwingen Einstellungen. Der Benutzer kann sie nicht ändern. Wird der Pfad für die Standardablage von Dokumenten oder für das Vorlageverzeichnis über eine Gruppenrichtlinie definiert, so sind alle Benutzer betroffen, für die diese Gruppenrichtlinie greift. Es gibt aber Optionen, die zwar von der Systemadministration voreingestellt werden sollen, weil sie für die Mehrzahl der Anwender sinnvoll sind, die jedoch bei Bedarf durch den einzelnen Benutzer geändert werden müssen. Der Microsoft Office Custom Installation Wizard (CIW) aus dem Office Resource Kit bietet eine Alternative zu Gruppenrichtlinien. Für andere Anwendungen von Drittanbietern können wiederum Anmeldeskripte eingesetzt werden, um sinnvolle Voreinstellungen zu treffen, die später vom einzelnen Anwender seiner individuellen Arbeitsweise entsprechend angepasst werden können.

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