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Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1 Java ist auch eine Sprache
2 Sprachbeschreibung
3 Klassen und Objekte
4 Der Umgang mit Zeichenketten
5 Eigene Klassen schreiben
6 Exceptions
7 Generics<T>
8 Äußere.innere Klassen
9 Besondere Klassen der Java SE
10 Architektur, Design und angewandte Objektorientierung
11 Die Klassenbibliothek
12 Bits und Bytes und Mathematisches
13 Datenstrukturen und Algorithmen
14 Threads und nebenläufige Programmierung
15 Raum und Zeit
16 Dateien, Verzeichnisse und Dateizugriffe
17 Datenströme
18 Die eXtensible Markup Language (XML)
19 Grafische Oberflächen mit Swing
20 Grafikprogrammierung
21 Netzwerkprogrammierung
22 Verteilte Programmierung mit RMI
23 JavaServer Pages und Servlets
24 Datenbankmanagement mit JDBC
25 Reflection und Annotationen
26 Dienstprogramme für die Java-Umgebung
A Die Begleit-DVD
Stichwort
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Rheinwerk Computing
ISBN 978-3-8362-1506-0
Pfeil 25 Reflection und Annotationen
  Pfeil 25.1 Metadaten
    Pfeil 25.1.1 Metadaten durch JavaDoc-Tags
  Pfeil 25.2 Metadaten der Klassen mit dem Class-Objekt
    Pfeil 25.2.1 An ein Class-Objekt kommen
    Pfeil 25.2.2 Was das Class-Objekt beschreibt *
    Pfeil 25.2.3 Der Name der Klasse
    Pfeil 25.2.4 »instanceof« mit Class-Objekten *
    Pfeil 25.2.5 Oberklassen finden *
    Pfeil 25.2.6 Implementierte Interfaces einer Klasse oder eines Interfaces *
    Pfeil 25.2.7 Modifizierer und die Klasse »Modifier« *
    Pfeil 25.2.8 Die Arbeit auf dem Feld *
  Pfeil 25.3 Attribute, Methoden und Konstruktoren
    Pfeil 25.3.1 Reflections – Gespür für Attribute einer Klasse
    Pfeil 25.3.2 Methoden einer Klasse erfragen
    Pfeil 25.3.3 Properties einer Bean erfragen
    Pfeil 25.3.4 Konstruktoren einer Klasse
    Pfeil 25.3.5 Annotationen
  Pfeil 25.4 Objekte erzeugen und manipulieren
    Pfeil 25.4.1 Objekte erzeugen
    Pfeil 25.4.2 Die Belegung der Variablen erfragen
    Pfeil 25.4.3 Eine generische eigene toString()-Methode *
    Pfeil 25.4.4 Variablen setzen
    Pfeil 25.4.5 Bean-Zustände kopieren *
    Pfeil 25.4.6 Private Attribute ändern
  Pfeil 25.5 Methoden aufrufen
    Pfeil 25.5.1 Statische Methoden aufrufen
  Pfeil 25.6 Eigene Annotationstypen *
    Pfeil 25.6.1 Annotationen zum Laden von Ressourcen
    Pfeil 25.6.2 Neue Annotationen deklarieren
    Pfeil 25.6.3 Annotationen mit genau einem Attribut
    Pfeil 25.6.4 Element-Werte-Paare (Attribute) hinzufügen
    Pfeil 25.6.5 Annotationsattribute vom Typ einer Aufzählung
    Pfeil 25.6.6 Felder von Annotationsattributen
    Pfeil 25.6.7 Vorbelegte Attribute
    Pfeil 25.6.8 Annotieren von Annotationstypen
    Pfeil 25.6.9 Deklarationen für unsere Ressourcen-Annotationen
    Pfeil 25.6.10 Annotierte Elemente auslesen
    Pfeil 25.6.11 Auf die Annotationsattribute zugreifen
    Pfeil 25.6.12 Komplettbeispiel zum Initialisieren von Ressourcen
    Pfeil 25.6.13 Mögliche Nachteile von Annotationen
  Pfeil 25.7 Zum Weiterlesen

»Aber wofür soll das gut sein?« – Advanced Computing Systems Division von IBM, 1968, zum Microchip

25 Reflection und Annotationen

Das Reflection-Modell erlaubt es uns, Klassen und Objekte, die zur Laufzeit von der JVM im Speicher gehalten werden, zu untersuchen und in begrenztem Umfang zu modifizieren. Das Konzept der Reflection (oder auch Introspektion) ist besonders bei JavaBeans oder Hilfsprogrammen zum Debuggen oder bei GUI-Buildern interessant. Diese Programme heißen auch Metaprogramme, da sie auf den Klassen und Objekten anderer Programme operieren. Reflection fällt daher auch in die Schlagwortkategorie »Meta-Programming«.


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25.1 Metadaten  Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Ein Metadatum ist eine Information über eine Information. In Java beschreibt ein Class-Objekt, was Klassen »können«, also welche Konstruktoren und Methoden sie haben, welche Attribute sie besitzen und wie die Erweiterungsbeziehungen sind.


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25.1.1 Metadaten durch JavaDoc-Tags  topZur vorigen Überschrift

Seit den ersten Java-Versionen gibt es die JavaDoc-Tags, die besondere Metadaten darstellen. So ist im folgenden Beispiel die Methode veraltet, weil das JavaDoc-Tag @deprecated gesetzt ist:

/**
 * Sets the day of the month of this <tt>Date</tt>object to the specified value. ....
 * @deprecated As of JDK version 1.1, replaced by ....
 */
@Deprecated
public void setDate( int date ) {
  getCalendarDate().setDayOfMonth( date );
}

In diesem Fall gilt das JavaDoc-Tag für genau eine Methode, die dann als annotiert gilt. Die Beschreibungen können aber noch weiter gehen und müssen nicht nur auf Methodenebene bleiben. So annotiert das Tag @author den Autor und damit gleich eine ganze Klasse oder Schnittstelle.

Um die in Kommentaren eingesetzten JavaDoc-Tags muss sich der Java-Compiler nicht kümmern, obwohl er @deprecated eine Ausnahme zugesteht. Es ist Aufgabe des externen Programms javadoc – eines so genannten Doclets –, aus diesen Kommentaren etwas zu machen, etwa eine Sammlung von verknüpften HTML-Dokumenten.



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