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Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.
 
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1 Java ist auch eine Sprache
2 Imperative Sprachkonzepte
3 Klassen und Objekte
4 Der Umgang mit Zeichenketten
5 Eigene Klassen schreiben
6 Objektorientierte Beziehungsfragen
7 Ausnahmen müssen sein
8 Äußere.innere Klassen
9 Besondere Typen der Java SE
10 Generics<T>
11 Lambda-Ausdrücke und funktionale Programmierung
12 Architektur, Design und angewandte Objektorientierung
13 Die Klassenbibliothek
14 Einführung in die nebenläufige Programmierung
15 Einführung in Datenstrukturen und Algorithmen
16 Einführung in grafische Oberflächen
17 Einführung in Dateien und Datenströme
18 Einführung ins Datenbankmanagement mit JDBC
19 Einführung in <XML>
20 Testen mit JUnit
21 Bits und Bytes und Mathematisches
22 Die Werkzeuge des JDK
A Java SE Paketübersicht
Stichwortverzeichnis

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- Beispielprogramme, ca. 20,0 MB
- Übungsaufgaben, ca. 1,8 MB
- Musterlösungen, ca. 0,8 MB

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Java ist auch eine Insel von Christian Ullenbloom
Das umfassende Handbuch
Buch: Java ist auch eine Insel

Java ist auch eine Insel
Rheinwerk Computing
1306 Seiten, gebunden, 11. Auflage
49,90 Euro, ISBN 978-3-8362-2873-2
Pfeil 20 Testen mit JUnit
Pfeil 20.1 Softwaretests
Pfeil 20.1.1 Vorgehen bei Schreiben von Testfällen
Pfeil 20.2 Das Test-Framework JUnit
Pfeil 20.2.1 Test-Driven-Development und Test-First
Pfeil 20.2.2 Testen, implementieren, testen, implementieren, testen, freuen
Pfeil 20.2.3 JUnit-Tests ausführen
Pfeil 20.2.4 assertXXX(…)-Methoden der Klasse Assert
Pfeil 20.2.5 Matcher-Objekte und Hamcrest
Pfeil 20.2.6 Exceptions testen
Pfeil 20.2.7 Tests ignorieren und Grenzen für Ausführungszeiten festlegen
Pfeil 20.2.8 Mit Methoden der Assume-Klasse Tests abbrechen
Pfeil 20.3 Wie gutes Design das Testen ermöglicht
Pfeil 20.4 Aufbau größerer Testfälle
Pfeil 20.4.1 Fixtures
Pfeil 20.4.2 Sammlungen von Testklassen und Klassenorganisation
Pfeil 20.5 Dummy, Fake, Stub und Mock
Pfeil 20.6 JUnit-Erweiterungen, Testzusätze
Pfeil 20.7 Zum Weiterlesen
 
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20.6JUnit-Erweiterungen, Testzusätze Zur vorigen ÜberschriftZur nächsten Überschrift

Das Framework JUnit selbst ist recht kompakt, doch wie an den Hamcrest-Matchern abzulesen ist, gibt es die Notwendigkeit für komfortable Testmethoden, die häufig wiederkehrende typische Testaufgaben vereinfachen. Dazu zählen nicht nur Methoden, die testen, ob eine Datei vorhanden ist, sondern auch Unterstützungen für Tests mit Datenbankzugriffen, Web-Tests oder GUI-Tests.

Web-Tests

Beim Testen von Webanwendungen kommen zwei Verfahren zum Einsatz. Das eine ist eine werkzeugunterstützte Aufzeichnung von Webinteraktionen und das automatische Abspielen der Folgen für den Test, und das andere ist die programmierte Lösung. Für die Aufzeichnung bietet sich das freie Selenium (http://seleniumhq.org/) bzw. die Integration in Firefox mit der Selenium IDE (http://seleniumhq.org/projects/ide/) an. Wer Tests programmieren möchte, der findet mit dem Apache HttpUnit (http://httpunit.sourceforge.net/) und dem LiFT-Framework (https://lift.dev.java.net/) eine gute Basis.

Tests der Datenbankschnittstelle

Der Zugriff auf die Datenbank geschieht in der Regel über Repository-Klassen (auch DAO-Klassen genannt). Greift ein Service auf eine Datenbank zu, so geht er immer über das Repository. Der Test des Services wird dadurch vereinfacht, dass statt einer Datenbank-Repository-Implementierung ein Repository-Dummy untergeschoben wird. Bleibt die Frage, wie die Repository-Klassen zu testen sind.

Tests können sehr lange dauern, denn die Interaktion mit der Datenbank ist häufig der langsamste Schritt in einer ganzen Geschäftsanwendung. Eine Herangehensweise ist, die Tests lokal im Speicher laufen zu lassen. Dazu werden In-Memory-Datenbanken wie Derby, H2 oder HSQLDB verwendet. Die Datenbank ist also rein im Speicher, und so läuft ein Test sehr schnell. Der größte Nachteil dabei ist aber, dass es SQL-Dialekte gibt, und eine In-Memory-Oracle-Datenbank gibt es bisher nicht. Wenn die Repository-Implementierung für Massenoperationen auf eine gespeicherte Oracle-Prozedur zurückgreift, so kann das das einfache H2 nicht testen.

Eine weitere Aufgabe ist das Füllen der Datenbank mit Testdaten. Die Open-Source-Software DbUnit (http://www.dbunit.org/) ist hier eine große Hilfe. Externe Daten sind in XML verfasst und können leicht in die Datenbank importiert werden, bevor dann der Test auf diesen Probedaten arbeitet. Die Probedaten werden dann, wenn möglich, in der In-Memory-Datenbank eingefügt oder in einer lokalen Entwicklungsdatenbank. Für fortgeschrittene Tests (und insbesondere zum Abschätzen der Laufzeit) müssen Tests aber auch mit einer Kopie der echten Geschäftsdaten durchgeführt werden.

 


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