Rheinwerk Computing < openbook > Rheinwerk Computing - Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.
Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.

Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
2 Grundlagen
3 Fehlerbehandlung
4 Erweiterte Grundlagen
5 Objektorientierte Programmierung
6 Wichtige Klassen in .NET
7 Weitere Elemente eines Windows-Programms
8 Datenbank-Anwendungen mit ADO.NET
9 Internet-Anwendungen mit ASP.NET
10 Zeichnen mit GDI+
11 Beispielprojekte
12 Windows Presentation Foundation
13 Windows Store-Apps für Windows 8
A Installation und technische Hinweise
B Lösungen der Übungsaufgaben
C Inhalt der Buch-DVD
D Der Autor
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Einstieg in Visual Basic 2012 von Thomas Theis
Ideal für Programmiereinsteiger geeignet
Buch: Einstieg in Visual Basic 2012

Einstieg in Visual Basic 2012
Rheinwerk Computing
579 S., 3., aktualisierte und erweiterte Auflage 2013, brosch., mit DVD
24,90 Euro, ISBN 978-3-8362-1959-4
Pfeil 7 Weitere Elemente eines Windows-Programms
Pfeil 7.1 Hauptmenü
Pfeil 7.1.1 Erstellung des Hauptmenüs
Pfeil 7.1.2 Code des Hauptmenüs
Pfeil 7.1.3 Klasse Font
Pfeil 7.1.4 Schriftart
Pfeil 7.1.5 Schriftgröße
Pfeil 7.1.6 Schriftstil
Pfeil 7.2 Kontextmenü
Pfeil 7.2.1 Erstellung des Kontextmenüs
Pfeil 7.2.2 Code des Kontextmenüs
Pfeil 7.3 Symbolleiste
Pfeil 7.3.1 Erstellung der Symbolleiste
Pfeil 7.3.2 Code der Symbolleiste
Pfeil 7.4 Statusleiste
Pfeil 7.4.1 Erstellung der Statusleiste
Pfeil 7.4.2 Code der Statusleiste
Pfeil 7.5 Eingabe-Dialogfeld
Pfeil 7.6 Ausgabe-Dialogfeld
Pfeil 7.7 Standard-Dialogfelder
Pfeil 7.7.1 Datei öffnen
Pfeil 7.7.2 Datei speichern unter
Pfeil 7.7.3 Verzeichnis auswählen
Pfeil 7.7.4 Farbe auswählen
Pfeil 7.7.5 Schrifteigenschaften auswählen
Pfeil 7.8 Steuerelement ListView
Pfeil 7.9 Steuerelement Chart
Pfeil 7.10 Steuerelement DataGridView

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7.5 Eingabe-DialogfeldZur nächsten Überschrift

Textfelder in einem Formular bieten die Möglichkeit, Eingaben des Benutzers entgegenzunehmen. Allerdings können auch andere Steuerelemente vom Benutzer bedient werden. Wenn Sie den Benutzer unbedingt zu einer Eingabe veranlassen möchten, dann können Sie mit einem Eingabe-Dialogfeld arbeiten. Ein solches Dialogfeld stellt die Funktion InputBox() bereit.

Der Rückgabewert ist eine Zeichenkette. Das Eingabefeld kann mit einem Standardwert vorbelegt werden. Dies kann zur Hilfestellung oder zur schnelleren Verarbeitung dienen. Damit der Benutzer weiß, was und warum er etwas eingeben soll, können ein Titel und eine Eingabeaufforderung angezeigt werden. Ein Beispiel finden Sie im Projekt EingabeAusgabe, siehe Abbildung 7.17.

Private Sub cmdInput_Click(...) Handles ...
Dim eingabe As String
eingabe = InputBox("Bitte Ihren Namen:",
"Ihr Name", "Maier")
lblA.Text = eingabe
End Sub

Listing 7.9 Projekt »EingabeAusgabe«, Eingabe-Dialogfeld

Abbildung

Abbildung 7.17 Eingabeaufforderung mit InputBox()

Zur Erläuterung:

  • Das Eingabe-Dialogfeld kann infolge beliebiger Ereignisse oder Abläufe erscheinen. Hier wurde ein Button zum Aufruf gewählt.
  • Der erste Parameter dient für die Eingabeaufforderung, er muss angegeben werden.
  • Die beiden anderen Parameter sind optional. Es können der Titel des Dialogfelds und ein Vorgabewert für das Textfeld angegeben werden.
  • Der Rückgabewert wird im vorliegenden Programm gespeichert und ausgegeben.

Eingabe der Lottozahlen

Ein weiteres Beispiel (ebenfalls im Projekt EingabeAusgabe) soll die bessere Benutzerführung mithilfe eines Eingabe-Dialogfelds verdeutlichen. Der Benutzer soll seine Wahl für die Lottozahlen eingeben. Bekanntlich sind dies sechs verschiedene ganze Zahlen zwischen 1 und 49. Er wird so lange aufgefordert, Zahlen einzugeben, bis diese Bedingung erfüllt ist, siehe Abbildung 7.18. Falls er eine Zahl mehrfach eingibt oder eine Zahl außerhalb des erlaubten Bereichs wählt, wird die betreffende Eingabe wiederholt.

Abbildung

Abbildung 7.18 Eingabe von Lottozahlen

Private Sub cmdLotto_Click(...) Handles ...
Dim eingabe As String
Dim zahl As Integer
Dim lotto(5) As Integer
Dim gezogen As Boolean
Dim i, k As Integer

lblA.Text = ""
For i = 0 To 5
Do
gezogen = False
eingabe = InputBox("Eingabe: ",
"Zahl " & (i + 1))

Try
zahl = Convert.ToInt32(eingabe)
Catch ex As Exception
zahl = 0
End Try

For k = 0 To i – 1
If lotto(k) = zahl Then
gezogen = True
Exit For
End If
Next
Loop While gezogen Or
zahl < 1 Or zahl > 49

lotto(i) = zahl
lblA.Text &= zahl & " "
Next
End Sub

Listing 7.10 Projekt »EingabeAusgabe«, Lottozahlen

Zur Erläuterung:

  • Die Eingabe wird zunächst in der Variablen eingabe gespeichert. Anschließend wird versucht, diese mithilfe der Methode ToInt32() der Klasse Convert in eine ganze Zahl umzuwandeln und in der Integer-Variablen zahl zu speichern.
  • Das Feld lotto hat sechs Elemente. Die Elemente 0 bis 5 sind für die sechs Lottozahlen vorgesehen.
  • Die Variable gezogen wird wiederholt benötigt, um festzuhalten, ob eine bestimmte Zahl schon gezogen wurde.
  • Die äußere For-Schleife läuft von 0 bis 5, für die Eingabe der sechs Lottozahlen.
  • Die Do...Loop-Schleife läuft auch dann noch einmal, wenn der Benutzer eine ungültige Zahl eingegeben hat. Dies wird dadurch erreicht, dass die Variable zahl innerhalb des Catch-Teils der Ausnahmebehandlung auf 0 gesetzt wird.
  • Die eingegebene Zahl wird in der inneren For-Schleife mit allen bisher eingegebenen Zahlen verglichen. Wurde sie bereits gezogen, so wird die boolesche Variable gezogen auf True gesetzt.
  • Die Bedingung für die Do...Loop-Schleife lautet: Wiederhole, wenn die eingegebene Zahl bereits gezogen wurde, wenn sie kleiner als 1 oder größer als 49 ist.
  • Nach Verlassen der Do...Loop-Schleife wird die Zahl im Feld lotto gespeichert, damit sie mit allen nachfolgenden Zahlen verglichen werden kann.


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